Unsere Trainingszeiten

0004-clock
Von November bis März
Jeden Donnerstag
18:00 - 20:00 Uhr

in der Sporthalle der Hermann-Danz Schule Schmalkalden, in der Renthofstraße.

Werbung

 wpimages wp5552cdf6 06

Geschichte

Wie alles begann


Die Vorgeschichte der Schmalkalder Orientierungsläufe

Wir waren einmal die Betriebssportgemeinschaft (BSG) „Post Schmalkalden“. Ursprünglich war die BSG Post ein Kegelverein, doch das Mitglied Günter Fleischmann ging auch gerne Wandern. So kam die BSG Post zum Deutschen Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf (DWBO). Im Jahre 1976 fing auch Dieter Rathmann, durch einen weiteren militärischen Einsatz, mit dem Laufen an. Schnell war auch er bei der BSG Post, da er ja in diesem Betrieb arbeitete. Fortan nahmen wir an vielen Wander- und Laufveranstaltungen teil. Ende der siebziger bis Mitte der achziger Jahre veranstalteten wir jeden Herbst die „Hohe Straße Wanderung“. Sie führte über 10, 20 und 25 Kilometer. Unter anderem kamen die Wanderer an der Döllendorfhütte im Walbachtal vorbei. Diese Hütte erstand die BSG Post und nutzte sie viele Jahre als Sektionshütte.
In Schmalkalden gab es auch noch die „BSG Werkzeugkombinat Schmalkalden“. Dort versuchte man dem Orientierungslauf zu frönen. Eines Tages übergab ein Mitglied dieser BSG unserem Dieter ein paar Oli`s. Da war es um ihn geschehen. Aber auch dem Laufsport waren wir in dieser Zeit nie untreu. Die Strecken konnten nicht lang genug sein das endete dann in den achziger Jahren in Ultra Wanderungen. 100 km in der sächsischen Schweiz (Heidenau nach Schmilka und zurück) oder von Liberec zum „Blauen Wunder“ in Dresden rund 140 km. Ich erwähne dies nur, damit die Orientierungsläufer verstehen, warum die ersten OL´s in Schmalkalden immer so lang waren. Gerade haben wir einige Berichte eingesehen, wo es schon mal vorkam, das die H12 5,2 km Streckenlänge hatte, und Schmalkalden ist ja nicht gerade berühmt für eine flache Landschaft.
Doch die ersten Karten entstanden und der Orientierungslauf in Schmalkalden kam in Schwung.
Weiter geht`s hinter dem Link „Die Achziger“ siehe oben.
Ende der siebziger Jahre wurden für die Kreisspartakiaden (Schülerausscheide) von Dieter Rathmann, in Zusammenarbeit mit der Lehrer-Familie Lesser aus Asbach und dem Lehrer Herbert Ulbrich, Orientierungsläufe um Schmalkalden auf ziemlich offenen Stadtrandgebieten geboten. Dazu dienten von Dieter Rathmann ohne Genehmigung aufgenommene, gezeichnete und mit Hilfe des DTSB-Kreisvorstandes oder selbst (im Fotokontaktverfahren ) vervielfältigte Karten in schwarz-weiß.-Schloßküchenweg, Queste, Asbach, Stadion-Märzenberg, Grasberg-Famberg, Eichelbach, Rötkuppe, Klinge. Davon sind teilweise auch noch Karten vorhanden. Bahneinzeichnung gab es nicht. Auf jeder Karte waren alle rausgehangenen Posten eingezeichnet. Zusätzlich je ein kleiner Papierstreifen mit der Postenreihenfolge, die entsprechend der Altersklasse zu belaufen war. Von Rosemarie Kunath (Zella-Mehlis), zu dieser Zeit eine aktive Orientierungsläuferin, waren in Ermangelung von Prägezangen kleine Buchstabenstempel zur Verfügung gestellt worden. Teilnehmerzahlen 15-25.