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Bis jetzt haben wir einzeln trainiert. Mit IOrienteering wird Bahn vorbereitet und kann dann von jedem zum beliebigen Zeitpunkt abgelaufen werden. Im Moment treffen wir uns einmal die Woche, aber nicht immer an einem bestimmten Wochentag.
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2014

Wettkämpfe > Berichte


Deutsche Bestenkämpfe Nacht 29.März 2014
Resis erfolgreiche Teilnahme beim Nacht-Orientierungslauf

Die Orientierungslaufsaison für die Läufer des SV Schmalkalden 04 begann mit der Teilnahme von Resi Rathmann an den Deutschen Bestenkämpfen im Nacht-Orientierungslauf unweit von Regensburg am letzten Wochenende. 235 Läufer wagten sich in den nächtlichen, ruppigen Kreuther Forst. Resi ist nun aus dem Juniorenalter heraus und startete in der Damenelite, die eine Strecke von 6,9 km mit 270 Höhenmetern und 20 Kontrollposten (KP) zu bewältigen hatte. In dem Wald mit seinem dichten Wegenetz behielt sie die Übersicht. Kurzfristige Forstarbeiten erschwerten die Laufbedingungen in Teilbereichen des Höhenzuges noch. Mit nur 2:17 min Rückstand zur Siegerin Jaunsproge vom USV TU Dresden erkämpfte Resi in 1:18:25 h die Silbermedaille. Die Zeit zum Ausruhen war kurz, denn am Sonntag hatte der OLG Regensburg noch ein Bundesranglistenlauf auf der Mitteldistanz auf der Karte „Rock on the Rocks“ vorbereitet. Schon der Name verriet es. Ein sehr detailreiches Gelände mit vielen Steinformationen erwartete die Läufer. Richtige Routen zwischen den Posten wählen und präzises Orientieren wurde verlangt. Dies gelang Resi ganz gut, denn auf den 4,0 km mit 15 KP benötigte sie 40:20 min und konnte sich unter 22 Mitstreitern über einen 3. Platz freuen. Mit diesen Ergebnissen führt Resi zurzeit die Bundesrangliste an und ist mit ihrem Wettkampfstart ins neue Jahr zufrieden


Thüringer LM Mittel-OL12.04.2014 Erfurt
Reiche Medaillenausbeute

Erfolgreich kehrten die Orientierungsläufer vom SV Schmalkalden 04 von den Thüringer Meisterschaften auf der Mitteldistanz zurück. Im kleinen Steiger von Erfurt fand der Wettkampf statt. Bei der Mitteldistanz sind die Strecken sind nicht so lang, aber viele Kontrollposten(KP) sind anzulaufen. Die Belaufbarkeit war noch recht gut, nur die vielen Senken und Kuppen verlangten sichere Orientierung und hohe Aufmerksamkeit. Robert König in der Klasse H16 meisterte seine Strecke von 3,2 km mit 18 KP in 34:12 min und gewann mit deutlichem Vorsprung von 8 Minuten. Weitere Sieger von Schmalkalden wurden Resi Rathmann(D21), Ulrich Fischer (H65) und Dieter Rathmann (H75). Über Silber freuten sich Gabi Kirchner (D50) und Jörg Kirchner (H45). Anne Kirchner (D21) wurde Dritte. Tags darauf fand ein Landesranglistenlauf auf dem Hochplateau der Wöllmisse in Jena statt. Der Langdistanz-OL erforderte vor allem gute Kondition, denn das Hochplateau fiel an allen Seiten steil ab und ist von tiefen Tälern durchzogen. Wer bei der Routenwahl zu den Posten die Höhenlinien nicht richtig beachtete, musste noch einige Höhenmeter(Hm) mehr absolvieren, als die Optimalroute schon vorgab. Die Strecke in der Damen 19 betrug 8,4 km mit 345 Hm und 17 KP. Resi Rathmann benötigte dafür 77:48 min und belegte den 1.Platz. Anne Kirchner zeigte trotz Fehler Durchhaltevermögen und wurde Dritte. Die Herren 75 beherrschte Dieter Rathmann vor Otto Hellmann, beide Schmalkalden. Jörg Kirchner (H45) wurde wieder Zweiter. Eine Woche zuvor beteiligte sich Resi Rathmann an 3 Sprint-OLs in Berlin. Der Anton-Saefkow-Park, der Volkspark Prenzlauer Berg und ein Gewerbe- und Sportareal waren interessante Wettkampfgelände. In der Damenelite waren im 1.Lauf auf 2,7 km 16 KP anzulaufen, wofür Resi nur 16:03 min brauchte. Resi platzierte sich in allen Läufen auf den zweiten Platz hinter ihrer Konkurrentin Susen Lösch vom USV Jena und liegt in der Deutschen Parktourwertung zurzeit an dritter Stelle


DBK Ultralang 26.04. / TLM Sprint 04.05./ DM Sprint 10.05.2014
Resi Vizemeister im Orientierungslauf auf der Sprintdistanz

Vergangenes Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Sprint OL in Bad Lippspringe bei Paderborn statt und Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04 wurde in der Damenelite (DE) Vitzemeisterin.

600 Orientierungsläufer kämpften in dieser Spezialdisziplin um Medaillen. Bei den Qualifikationsläufen wechselte das Gelände zwischen Innenstadt, Park und Wald. Beim Sprint wird vollste Konzentration bei hohem Tempo während des gesamten Laufes verlangt und es gibt keine Erholungspausen. Resi in der DE erreichte sicher das A-Finale und Constanze Rathmann in der D45-54 freute sich, am Nachmittag auch im A-Finale starten zu können. Beim Finallauf waren knifflige Routenwahlaufgaben in der Innenstadt mit seinen kleinräumigen Passagen zu lösen und es gab knappe Entscheidungen. Der Nachwuchs in der Elite verwies die erfahrenen Läuferinnen auf die Plätze. 3,1 km mit 24 Kontrollposten(KP) meisterte Resi in 15:45 min und freute sich riesig über den 2.Platz von 20 Finalteilnehmerinnen. Siegerin wurde Susen Lösch vom USV Jena. Constanze Rathmann (D45) platzierte sich auf Rang 16 und Jens Rathmann (H45) belegte Platz 14 im B-Finale.

Wie vielfältig OL sein kann, merkte man tags darauf bei einem Weltranglistenlauf über die Langdistanz im Teutoburger Wald. Ganz andere Anforderungen verlangte der überwiegend offene Wald mit tief eingeschnittenen Tälern. Die Damenelite hatte 9 km ,355 Höhenmeter und 22 KP zu bewältigen. Beim Kartenwechsel nach 2/3 der Strecke konnte man die Läuferinnen kurz sehen. Resi wurde Fünfte mit einer Zeit von 1:10:41 h.

Die Strecken beim OL können noch länger sein, nämlich auf der Ultralangdistanz. Resi war die einzige Starterin vom SV Schmalkalden 04, die Ende April an den Deutschen Bestenkämpfen im Orientierungslauf auf der Ultralangdistanz im Erzgebirge teilnahm, denn ein Ultralang-OL verlangt sehr gute Kondition und Ausdauer. Der Organisator SV Lengefeld schickte die Damen – und Herrenelite mit einem Massenstart auf ihre Strecken. Auf 15,2 km Luftlinie mit 465 Höhenmetern hatten die Damen 25 Kontrollposten anzulaufen. Es gab mehrere Schleifen, d.h. ein Posten wurde öfters als Ausgangspunkt für die nächste Runde genutzt. Resi lief ohne Fehler in dem gut belaufbaren Fichtenwald und erreichte nach 2:20 h das Ziel. Mit einem Rückstand von nur einer Minute zur Drittplatzierten belegte sie den 4.Platz. Am Folgetag wurden die Wettkämpfer beim Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz vor hohe orientierungstechnische Ansprüche gestellt, da viele KP im Felsgelände postiert waren. Unter 19 Mitstreiterinnen wiederholte Susen Lösch vom USV Jena in der Damen Elite ihren Sieg vom Vortag . Resi bewältigte die 4,1km mit 18 KP in 41:38 min und wurde Dritte.

Anfang Mai war das Campusgelände der TU Ilmenau das Wettkampfgelände für die Thüringer Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Sprintdistanz. In Thüringen werden zwei Läufe ausgetragen und die Zeiten addiert. Schmalkalden konnte sich über gute Ergebnisse freuen, denn sie kamen in dem abwechslungsreichen urbanen Gelände mit großen Wiesenflächen, kleinen detailreichen Wäldern und verschiedener komplexer Bebauung gut zurecht. In der Herren 70 gewann Dieter Rathmann die Goldmedaille. Mit Silber geehrt wurden Anne Kirchner (D21) und Jörg Kirchner (H45). Bei den Damen 50 war Constanze Rathmann nach dem 1.Lauf noch Zweite, aber Gabi Kirchner zeigte einen starken zweiten Lauf und erkämpfte mit insgesamt 5 Sekunden Vorsprung vor ihrer Vereinskollegin die Silbermedaille. Etwas Pech hatten Max Kirchner(H16) und Christian Storandt (H21). Beide wurden disqualifiziert wegen Fehlstempels


BayernCup17.05.Rödental/DM Staffel 24.05./Studentenmeisterschaften 31.05.2014 in Kiel
Resi Vitzemeister bei den Studenten

Resi Rathmann, Orientierungsläuferin vom SV Schmalkalden 04 und zurzeit Sportmanagement –Studentin an der Uni Leipzig, startete letztes Wochenende zu den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Schleswig Holstein und kehrte erfolgreich zurück. Der Einzellauf fand in der Holsteinischen Schweiz südlich des Bungsberges bei Schönwalde statt. Im eiszeitlich geprägten Gelände mit vielen Sümpfen, Gräben und Steinen war vom TSV Malente für die Damen eine Strecke von 6,9 km, 185 Höhenmeter und 15 Kontrollposten(KP) vorbereitet wurden. Bis zum 12.KP hatte Resi noch die Bestzeit inne, dann passierte ihr ein kleiner Fehler und so erkämpfte sie mit nur 17 Sekunden Rückstand zur Norwegerin Mariann Ulvestad von der Uni Kiel in 55:57 min die Silbermedaille unter 29 Starterinnen. Der Staffellauf am Sonntag wurde vom Preetzer TSV auf dem Campusgelände der Uni Kiel als Sprintstaffel durchgeführt. Jeder Läufer einer Staffel kam zweimal zum Einsatz, wobei die Reihenfolge nicht verändert werden durfte. Bei den Damen gingen 7 Staffeln an den Start und es waren jeweils 2,5 km auf jeder Runde zu absolvieren. Das Team von Uni Leipzig startete mit Karoline Röhnert, die als Dritte auf Astrid Hartenstein wechselte und bereits als Zweite Resi auf ihre Runde schickte. Das Campusgelände verlangte eine gute Balance zwischen Tempo und „Kopfarbeit“, denn bei jedem kleinen Fehler oder Zögern verliert der Läufer wertvolle Sekunden, die bei den kurzen Strecken kaum aufzuholen sind. Resi lief ihre zwei Runden in Streckenbestzeit und so freute sich Uni Leipzig über die Silbermedaille hinter dem Sieger TU Dresden.

Mitte Mai nahm ein Teil der Orientierungsläufer vom SV Schmalkalden 04 am Rennsteiglauf teil, während der andere Teil als Gäste bei den Bayerischen Meisterschaften am Start war. Die Geschwister Sepp und Resi Rathmann wollten auf der Halbmarathonstrecke (21,1 km) eine gute Zeit erreichen und trieben sich gemeinsam voran. Mit 1:39 h gelang ihnen das auch hervorragend. Dieter Rathmann, der die letzten Jahre auf der Supermarathon-Distanz unterwegs war, konnte dieses Jahr zum Marathon (43,5 km) überredet werden, den er in 6:13 h bewältigte.

Die Familie Kirchner versuchte derweil in Bayern gute Ergebnisse zu erkämpfen. Anspruchsvoller Wald mit vielen Steinen, an denen man die Kontrollposten besonders gut „verstecken“ konnte, sorgte für manche Suchaktion. Am besten mit der Situation kam Gabi Kirchner in der D45 zurecht. Am Sonntag war sie beste Thüringerin mit dem 5.Platz.

Eine Woche später stand wieder ein Höhepunkt an, die deutschen Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf. Dabei nutzten Resi und Constanze Rathmann ihr Zweitstartrecht. Der Organisator, Post SV Dresden, schickte 216 Staffeln im Massenstart in den Wald um die „Greifensteine“ bei Ehrenfriedersdorf im Westerzgebirge. Gleich zu Beginn wurden die Läufer in ein feinkupiertes Bergbaugelände geschickt, wo präzises und konzentriertes Navigieren oberste Priorität hatte. Resi lief für den MTK Bad Harzburg und wechselte als Startläuferin nach einem fehlerfreien Lauf als erste in der Klasse Damen-Elite. Diese Platzierung konnten ihre zwei Mitstreiterinnen nicht halten. Am Ende wurde es Platz 4. Constanze war als Startläuferin für den USV Jena in der Klasse D145 unterwegs und schickte als Drittplatzierte die zweite Läuferin ins Rennen. Einsetzender sintflutartiger Regen mit Blitz und Donner und schlechte Lichtverhältnisse im Wald machten vor allem den Schlussläufern zu schaffen. Die Staffel von Jena fiel auf den 7.Rang zurück.

Am nächsten Morgen hieß es erneut Aufstellung nehmen zum Massenstart. Ein Langdistanz-Bundesranglistenlauf mit Kartenwechsel, Schlaufen und Schmetterlingen wartete auf die Teilnehmer. Der Wettkampf war stark von der Laufkomponente geprägt, die Wasseranlagen für den Zinnerzbergbau wurden öfters überquert und die Streckengabelungen verlangten ständigen Kartenkontakt. Knapp 10 km waren es in der Damenelite, die die 16 Starterinnen zu absolvieren hatten. Nach 1:21:12 h erreichte Resi als Dritte das Ziel. In der D50 lief Constanze ihre 4,5 km mit 15 KP in 55:17 min und belegte den 9.Platz von 26 Läuferinnen.

Durch ihre sehr guten Ergebnisse rangiert Resi in der Bundesrangliste der Damenelite zurzeit auf dem 3.Rang


Saxbo /Liberec 7.06./Bundesranglistenlauf Tharandt 14.06.2014
Die Schmalkalder Orientierungsläufer viel unterwegs

Zu Pfingsten fanden die Sächsisch-Böhmischen Orientierungslauftage (SAXBO) am südwestlichen Rand des Isergebirges nördlich von Liberec statt. Dorthin hatte sich ein Team vom SV Schmalkalden 04 auf den Weg gemacht, um Orientierungslauf im felsigen Gelände zu erleben. 1500 Läufer trotzten der Hitze und gaben ihr bestes.Das steile, mit Steinfeldern und Bruchholz durchsähte Gelände forderte bewegliche Beine und Kraft, die Karte genaues Lesen sowie Generalisierungsgabe. Selbst bei einem Kartenmaßstab von 1:10.000 war es schwer, Details im Laufen zu erkennen. Viele Posten waren an Steinen oder Felsdurchgängen postiert und manche Routenwahl ging über eine längere Distanz. Die Schmalkalder, die kaum in solchen Gebieten trainieren können, hatten mal Glück und mal Pech beim Postenanlaufen. Resi Rathmann in der Klasse Damen Elite(DE) bewies ihr gutes läuferisches Können und Orientierungssicherheit in den Felsen, benötigte 90:19 min auf 7,8 km mit 12 Kontrollposten (KP) am 1. Tag und freute sich sehr über den 6. Platz von 58 Starterinnen. Jörg Kirchner (H45) verzweifelte fast am 1.Posten, denn ihn suchte er 30 min, konnte dann aber die Karte besser interpretieren und lief seine Strecke zu Ende. Gabi Kirchner und Constanze Rathmann in der D50 sowie Jens Rathmann (H50) waren nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen und landeten im Mittelfeld. Am 2.Tag, auf der Mitteldistanz, belegte Resi Rathmann in der DE nochmal einen18.Platz unter 78 Mitstreiterinnen, während die anderen reichlich positive und negative Erfahrungen sammelten.

Mitte Juni hatte der USV Dresden zu zwei Langstrecken-Bundesranglistenläufe (BRL) in den Tharandter Wald südwestlich von Dresden eingeladen. 470 Läufer waren in den Kurort Hetzdorf angereist, darunter auch Gabi und Jörg Kirchner vom SV Schmalkalden 04. Die Belaufbarkeit war aufgrund der „Grünheit“(Brombeerfelder) im Wald anstrengend, die von Kerstin Hellmann (jahrelang Trainerin von Resi Rathmann) kreierten Bahnen waren orientierungstechnisch anspruchsvoll. Gabi (D50) fand die Strecken sehr schwer und rangierte sich in der Mitte des Feldes ein. Jörg hatte in der H45 um die 8 km Luftlinie jeden Tag zu bewältigen und war mit seiner Leistung zufrieden.

Ende Juni war Augustusburg, ein kleines Städtchen in der Nähe von Chemnitz, Austragungsort der deutschen Bestenkämpfe im Mannschafts-OL und einem BRL. Leider konnte Schmalkalden keine Mannschaft aufstellen und so startete nur Resi Rathmann beim BRL, der auch gleichzeitig als Weltranglistenlauf in die Wertung ging. Hier mussten die Teilnehmer durch den typischen Erzgebirgswald laufen, wobei mehrere Felsgebiete für einen zusätzlichen technischen Anspruch sorgten. 5,5 km mit 210 Höhenmetern und 21 KP bewältigte sie in 52:50 min. Dies reichte zum 7.Platz, mit dem sie nicht ganz zufrieden war


Deutsche Meisterschaft Mittel-OL 06.09.2014 Weißenborn
Goldmedaille in der Damen -Elite


Die Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Mitteldistanz lockte vergangenes Wochenende mehr als 700 aktive Orientierungsläufer ins Grüne Herz Deutschlands ins romantische Eisenberger Mühltal in der Nähe von Bad Klosterlausnitz.
Der OLV Weimar, als Ausrichter, bot hochwertige Wettkämpfe im Tal der Mühlen. Die Läufer vom SV Schmalkalden 04 kämpften um gute Platzierungen und freuten sich sehr über den Meistertitel von Resi Rathmann in der Damen-Elite.

Die Mitteldistanz war geprägt von Schnelligkeit und Konzentration, denn dicht beieinanderstehende Posten setzten große Aufmerksamkeit im detaillierten, mit vielen Senken und Hügeln versehenen Gebiet voraus. Die Fehlerquote musste man gering halten, die Karte richtig interpretieren, trotz Unterwuchs die Übersicht behalten und dies gelang Resi über die gesamte Strecke. Sie meisterte die 4,7 km mit 19 Kontrollposten(KP) in 39:45 min, lag bereits nach der Hälfte des Rennens in Führung und konnte ihren Erfolg in der Damen-Elite (34 Starterinnen) gar nicht fassen. Die Konkurrentinnen Monika Depta (OLG Siegerland) und Susen Lösch (USV Jena) gewannen Silber und Bronze. Nachdem Resi dieses Jahr bei Deutschen Meisterschaften mehrmals den 2.Platz belegt hatte (Sprintdistanz, Studentenmeisterschaft und Nacht-OL), ist dieser Sieg besonders wertvoll. Zufrieden mit ihrer Leistung war auch Constanze Rathmann (D50) mit Platz 8 von 28 Startern. Gabi Kirchner (D50) komplettierte mit dem 15.Platz das gute Abschneiden.

Zum Bundesranglistenlauf über die Langdistanz am Sonntag war eine starke Physis gefordert. Im gleichen Wettkampfgelände war die Kombination aus starkem Unterbewuchs, intensiver Forstarbeit und zahlreichen Querpassagen für zahlreiche Läufer zu viel, so dass einige den Lauf vorzeitig beendeten. Die Strecke der Damenelite war 9,3 km lang mit 305 Höhenmetern(Hm) und 18 KP. In 74:56 min gewann M. Depta vor Susen Lösch. Resi zeigte auch auf der langen Strecke gute Kondition und wurde Dritte in 84:12 min von 19 Startern. Sepp Rathmann, in der Herrenelite, durfte 15,5 km mit 480 Hm und 25 KP bewältigen. Nur 21 Läufer nahmen die Bahn in Angriff und 5 davon gaben auf. Sepp belegte Platz 14. Einen guten Lauf zeigte Anne Kirchner in der D19Kurz. Unter 29 Läufern erreichte sie den 7.Platz (4,8km in 58:02min). Die Übersicht bei den vielen Schneisen verlor kurzzeitig Constanze Rathmann, suchte einen Posten am falschen Ort und verschenkte dadurch eine bessere Platzierung (D50 13.Platz von 29). Die anderen Schmalkalder Läufer konnten sich nicht im Vorderfeld rangieren, waren aber mit ihren Leistungen zufrieden


Thüringer LM Lang-OL 14.09.2014 Grumbach
Thüringer Landesmeisterschaften im Orientierungslauf

Am Sonntag, den 14.September 2014 wurden um Grumbach bei Schmalkalden die Thüringer Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Langdistanz ausgetragen. Leider war das Teilnehmerfeld (58 Starter aus 11 Vereinen) dieses Jahr nicht so groß. Auch die Gäste aus Hessen und Bayern blieben aus, weil bei ihnen selbst Landesmeisterschaften stattfanden. Dafür durften wir in der Herren 70 einen Gaststarter aus der Schweiz vom OLG Basel begrüßen. Die Organisatoren des SV Schmalkalden 04 hatten bereits 2011 in Grumbach eine Meisterschaft durchgeführt und so wurde die Orientierungslaufkarte von Mitgliedern des Vereins überarbeitet und mit dem Gebiet um den Katzenstein erweitert. Das Wettkampfgelände erstreckte sich von Grumbach im Norden bis zu den Teichen ins Reinhardsroth im Süden und war teils gut belaufbar, aber in den Gebieten, wo der Forst in den letzten Jahren viele Schneisen zog, war die Belaufbarkeit durch Unterholz und Unterwuchs sehr eingeschränkt. Mit Kerstin Hellmann vom USV Dresden als Bahnlegerin hatte man eine Garantie auf anspruchsvolle Meisterschaftsbahnen. Die Vorjahressiegerin in der Damenelite, Susen Lösch vom USV Jena, zeigte auf der Strecke von 7,3 km mit 285 Höhenmetern und 19 Kontrollposten(KP) in 59:08 min ihr hohes Leistungsniveau und sicherte sich mit großem Vorsprung den Titel vor Anne Kirchner vom gastgebenden Verein. Titelverteidiger in der Herrenelite, Sören Lösch, konnte leider nicht starten. Neuer Meister wurde Christian Töpfer vom USV Jena. Zur Siegerehrung kam sogar die Sonne heraus und der SV Schmalkalden 04 freute sich sehr über die Goldmedaille von Gabi Kirchner in der D50 (4,8km 13KP in 72:30min), denn sie schlug namhafte Konkurrenz. Eine weitere Medaille für Schmalkalden errang Robert König in der H16 mit Rang 2. Herzlich bedanken möchten sich die Organisatoren bei der Fam. Möller, die uns die Umkleidemöglichkeit zur Verfügung stellte und die Sportler versorgte.


Deutsche Meisterschaft Lang-OL 04.10.2014 Coswig/Sachsen
Vierte bei den Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Langdistanz

Zu den Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Langdistanz trafen sich 850 Läufer aus ganz Deutschland in Coswig bei Dresden. Unter ihnen ein kleines Team vom SV Schmalkalden 04, aber mit Resi Rathmann eine Medaillenanwärterin, denn 4 Wochen zuvor war sie in der Damenelite auf der Mitteldistanz deutsche Meisterin geworden. Das Wettkampfgelände bildete das Waldgebiet um das Forsthaus Kreyern im Friedewald, gelegen zwischen Coswig und Schloss Moritzburg. Die äußeren Bedingungen waren optimal. Während die Höhenmeter verhältnismäßig gering ausfielen, galt es im mitunter schwer belaufbaren, diffusen Wald jederzeit die Übersicht zu bewahren, da auch nicht alle Forstschneisen auf genommen worden waren. In der Herrenelite lagen genau 4 Sekunden zwischen der Gold- und Bronzemedaille. In einem hochdramatischen Rennen gewann nach mehr als 16 Kilometern Sören Riechers (Bielefelder TG) vor Sören Lösch (USV Jena) und Philipp Müller (Post SV Dresden).

In der Damenelite waren von den 18 Läuferinnen auf 9,3 km, 245 Höhenmetern 22 Kontrollposten anzulaufen. Resi war läuferisch gut unterwegs, nur mancher Dornenbusch hielt sie kurzzeitig auf. Leider war dem Veranstalter (SSV Planeta Radebeul) ein Fehler bei der Postenbeschreibung in einigen Klassen unterlaufen. Die Postenbeschreibung ist ein zusätzliches Hilfsmittel, auf denen die anzulaufenden Objekte in Symbolen näher beschrieben werden( z.B. Felsen 2x3m und der Posten steht an der Südseite) und eine Kontrollzahl enthält. Diese Postenbeschreibung ist auf der Laufkarte aufgedruckt, die man erst nach dem Start erhält. Zusätzlich liegt sie in Papierform schon vor dem Start bereit und man befestigt diese sichtbar auf dem Arm. Leider gab es da Abweichungen. Da man während des Laufes seine Laufkarte meistens kleiner faltet, schaut man nicht auf die Postenbeschreibung auf der Karte. So kam Resi an einen Posten, wo die Kontrollzahl auf der Station nicht mit ihrer Postenbeschreibung übereinstimmte, traf eine andere Läuferin, die auch verunsichert war und so verging einige Zeit bei der Entscheidung, ob es denn nun der richtige Posten ist. Diese Unstimmigkeiten passierten noch öfters. So erreichte Resi nach 1:15:56 h das Ziel, belegte mit knapp einer Minute Rückstand zur Dritten den 4. Platz und war etwas enttäuscht. Natürlich gab es viele Diskussionen. Letztendlich wurde kein Lauf annulliert. Constanze Rathmann (D50) hatte diese Probleme nicht. Da nur markante Schneisen kartiert worden waren, musste man oft entscheiden, ob es sich um einen Weg oder um eine nicht eingezeichnete Schneise handelt. In der Mitte des Rennens traf Constanze die falsche Entscheidung und verlor viel Zeit bis sie wieder auf dem richtigen Kurs war. Am Ende belegte sie den 13.Platz von 22 Startern (4,3km/52:11min). Jens Rathmann (H50/8,1km) hatte mit einem anderen Problem zu kämpfen. Beim Durchlaufen eines Dickichts verlor er seine Brille. Diese im Unterholz zu finden, ist schon ein Glücksfall. Aber er hatte Glück. Die feierliche Siegerehrung am Abend in der „Börse“ Coswig versöhnte alle wieder. Am nächsten Tag wurde um den Titel „Beste Vereinsmannschaft“ beim Deutschland-Cup gestritten. Nochmal ging es quer durch den Wald. Keiner kam trockenen Fußes nach Hause, denn kurz vorm Ziel musste jeder einen Sumpf durchqueren. Resi nahm ihr Zweitstartrecht war und kämpfte im Team von Bad Harzburg (6 Läufer), das sich eine bessere Platzierung zum Ziel gesetzt hatten. Am Ende wurde es der zehnte Platz von 60 Staffeln. Den Pokal holte sich Post SV Dresden. Erfreut waren die Orientierungsläufer darüber, dass ein Kamerateam vom mdr-Sachsen/Sport im Osten vor Ort war und von der Meisterschaft berichtete.


Thüringenpokal/ LM Staffel/Thüringer Ranglistensieger 19.10.2014
Resi und Dieter Rathmann Thüringenranglistensieger 2014

Ihre letzten Wettkämpfe in diesem Jahr liegen hinter den Orientierungsläufer des SV Schmalkalden 04. Im Waldgebiet um den Sportplatz von Unterpörlitz richtete der SV TU Ilmenau letzten Sonntag bei sonnigem Herbstwetter den Thüringenpokal und die Thüringer Meisterschaft in der Staffel aus.

Beim Thüringenpokal, einem Vereinswettbewerb, gingen dieses Jahr 12 Teams, bestehend aus jeweils maximal sieben Läufern zwischen 10 und 75 Jahren an den Start. Es waren Strecken A-G vorbereitet wurden, die zwischen vier(A+B) und einem (G) Kilometern lang waren. Auf den Bahnen waren bestimmte Altersbegrenzungen einzuhalten und der Sieger jeder Bahn erhielt 20 Punkte. Der SV Schmalkalden 04 war mit 2 Mannschaften mit nur 5 bzw. 4 Läufern dabei. Mit einem Massenstart wurden alle Läufer auf ihre Strecken geschickt. Damit sich das Feld schnell auflöste waren viele Schleifen zu absolvieren, d.h. ein Posten wurde mehrmals angelaufen. Dabei musste man sich sehr konzentrieren, um nicht die Übersicht zu verlieren. Die meisten Punkte für das 1. Schmalkalder Team erkämpfte Dieter Rathmann mit seinem Sieg auf der Bahn G. Robert König (Bahn D) und Resi Rathmann (Bahn B) erhielten 17 Punkte. Mit Jörg Kirchner (Bahn C, 16 Punkte) und Gabi Kirchner (Bahn F, 14 Punkte) erzielte das Team insgesamt 84 Punkte und erreichte den 9.Platz. Das 2.Team errang 41 Punkte. Der Pokal ging wie im letzten Jahr an den USV Jena 1.Mannschaft.

Kurz nach 12 Uhr erfolgte der Start zur Thüringer Staffelmeisterschaft, die dieses Mal als Sprint-Mix-Staffel ausgetragen wurde und die Wertung mit dem berührungslosen Sport-Ident-System „Air +“ erfolgte. Das bedeutete, wenn man an einen Kontrollposten(KP) ankam, brauchte man nicht mehr den Chip, den man am Finger trägt, in die Station zu halten, sondern lief am Posten vorbei und war somit registriert. Das Wettkampfgelände berührte auch Teile des Ortes Unterpörlitz, bevor es den orientierungstechnisch besonders anspruchsvollen von Sandabbau geprägten Waldbereich ging. Die Streckenlängen betrugen zwischen 1,4(2.Läufer) und 2,1 km(1.+3.Läufer) mit max. 16 KP, d.h. jede Sekunde zählte, denn bei diesen kurzen Bahnen waren die Laufzeiten sehr schnell. Unter den 14 Senioren-Mix Staffeln waren auch 3 Schmalkalder Mannschaften. In der 1. Staffel liefen Resi Rathmann, Gabi Kirchner und Constanze Rathmann. Resi, als starke Startläuferin, wechselte bereits nach 18:10 min als Zweite an Gabi. Auch die 2. Mannschaft mit Robert König, Dieter Rathmann und Jörg Kirchner wechselte nach 21 min. Der Startläufer Ulli Fischer vom 3.Team mit Björn Körner und Jens Rathmann, hatte Probleme an einem Posten und kam mit großem Rückstand zum Wechsel. Gabi war flott unterwegs und schickte nach 16 min Constanze los. Auch sie bewies Nervenstärke und lief sicher von Posten zu Posten. Das Frauenteam freute sich sehr über den 3.Platz hinter zwei starken Männermannschaften vom Handwerk Erfurt und OLV Weimar. Schmalkalden 2 fiel leider aus der Wertung, weil Jörg einen Posten übersah. Schmalkalden 3 hielt Anschluss durch gute Läufe von Björn und Jens.

Zum Abschluss wurden auch die Ranglistensieger der Saison 2014 ausgezeichnet. Dafür zählten die jeweils 4 besten von 9 möglichen Wertungsläufen. Resi Rathmann in der Damen 19 gewann die Rangliste in ihrer Klasse mit der Maximalpunktzahl (400). In der Herrenklasse ab 65 Jahre entschied erst der letzte Lauf über die Platzierungen. Ulli Fischer vom SV Schmalkalden lang knapp vor Dieter Rathmann. Mit dem Sieg beim Thüringenpokal am Vormittag eroberte Dieter, mit einem kleinen Vorsprung von 0,2 Punkten vor Ulli, wie im letzten Jahr, den Sieg in der Thüringer Rangliste.

Damit geht eine erfolgreiche Saison zu Ende, bei der vor allem Resi Rathmann hervorstach mit dem Deutschen Meistertitel in der Damenelite auf der Mitteldistanz, dem Vizetitel bei der Sprint-, Nacht – und Studentenmeisterschaft.
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