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2026 - Oler

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2026

Wettkämpfe > Berichte
Erfolgreicher Saisonstart
mit Titel Thüringenmeister im Sprint Orientierungslauf
 
Die Wettkampfsaison für die Orientierungsläufer begann mit den Titelkämpfen in Thüringen auf der Sprintdistanz, die der OLV Weimar ausrichtete.
 
Leider war der SV Schmalkalden 04 mit nur einer Starterin beteiligt. Das Wettkampfzentrum befand sich im Vereinshaus Legefeld im Ortsteil von Weimar. Das Gelände war ein leicht bergiges, urbanes Siedlungsgelände mit geringen Wiesenanteil. In der Klasse Damen 65-74 startete die Schmalkalderin Constanze Rathmann. Ihre Laufstrecke betrug 2,2 km mit 16 Kontrollposten, die vorwiegend an Bäumen, Haus-, Mauer- und Zaunecken standen. Beim Sprint sind schnelle Routenwahlentscheidungen zu treffen. Konzentration bis zum Schluss war gefordert, denn man sah unterwegs viele Posten von anderen Klassen und man durfte sich durch diese nicht ablenken lassen.  Constanze machte keine Fehler und erreichte nach 18:12 min das Ziel. Mit einem Vorsprung von 32 sec. belegte sie den 1.Platz unter 6 Konkurrentinnen. Damit erkämpfte sie den Titel Thüringenmeister und gleichzeitig Punkte für die Deutsche Parktour 2026.
                                                                                                     Sieger der Klassen  D/H 35-75 v.r.n.l.
Munich Orienteering Festival 2026

 
600 Orientierungsläufer aus ganz Europa und den USA starteten beim Munich Orienteering Festival 2026, unter ihnen auch 3 Läufer vom SV Schmalkalden 04.
 
Die Stadt München hatte dem Veranstalter die Genehmigung für den Riemer Park erteilt und damit konnte das Wochenende mit Kopf-an-Kopf Sprints beginnen. Der Riemer Park ist ein riesiger Landschaftspark auf dem Gelände des alten Münchner Flughafens, zugleich war hier 2005 die Bundegartenschau. Letzteres bedeutete verwinkelte Parkanlagen, sogar auf 2 Ebenen. Das WKZ befand sich direkt am Riemer See. Constanze Rathmann startete in der Klasse 65-74 Jahre und hatte Konkurrenz aus 15 Ländern. Es gab 3 Sprints mit Gruppenstarts, d.h. jede Gruppe bestand aus 4-6 Läufern, d.h. dreimal andere Gegner. Der Gruppen-Gewinner erhielt 10 Punkte, der zweite 9 Punkte.., der sechste 5 Punkte. am Ende gewann der Läufer mit der höchsten Punktesumme aus den 3 Sprints.
 

Die läuferische Komponente stand klar im Vordergrund. Constanze schlug sich ganz gut. Im 1. Sprint mit 1,8km und 8 KP benötigte sie 12:13 min. Den 2. Sprint 1,7km mit 10 KP absolvierte sie in 13:06 min. Es war sehr warm an diesem Tag und beim dritten Sprint mit 2,2 km und 9 KP merkte man schon, dass die Beine schwerer wurden und die Konzentration nach lies. Posten 4 und 5 waren dicht beieinander. Constanze übersah dies, lochte erst den Posten 5. Auf dem Weg zum 6.Posten bemerkte sie ihren Fehler und lief zurück, um Posten 4 und danach nochmal Posten 5 anzulaufen. So erreichte sie nach 18:59 min das Ziel. Mit insgesamt 25 Punkten erkämpfte sie einen sehr guten 10.Platz unter den 34 Teilnehmern.
 
Höhepunkt war am Sonntag die fünfte Etappe der City Race Euro Tour, die durch die Münchner Altstadt führte. Die City Race Euro Tour ist eine Reihe von OL-Veranstaltungen in europäischen Metropolen und soll für Präsenz dieser Sportart in der Öffentlichkeit sorgen. Nach Etappen auf Gran Canaria, Madeira und Warschau macht die Tour in diesem Jahr unter anderem auch noch in Bukarest und auf den Azoren Station.
 
Start und Ziel waren auf dem Odeonsplatz, an der Feldherrenhalle unmittelbar neben Hofgarten und der Residenz. Die Bahnen führten vorbei am Alten und Neuen Rathaus, übern Marienplatz, Frauenkirche, Isar- und Sendlinger Tor, Viktualienmarkt, Stachus und durch die Neuhauser Straße. Quasi jede Straße innerhalb des Altstadtrings wurde am Sonntag von OLer*innen durchlaufen.
 
 

Die Herrenelite lief gemeinsam mit den männlichen Junioren (17 - 20) eine 11,3 km lange Bahn mit 28 Posten und nahezu Null Höhenmetern. Der Schmalkalder Sepp Rathmann, der einige Zeit in München studiert und gelebt hat, erwischte am Start einen kurzen Schauer. Die Ortskenntnis war schon ein kleiner Vorteil. Er war konzentriert unterwegs und erreichte nach 63:26 min das Ziel. Das bedeutete Platz 52 von 71 Läufern.

Jens Rathmann     nahm in der Klasse 55-64 eine Strecke von 8,3 mit 24 KP in Angriff. Er war mit Kamera unterwegs und an bekannten Stellen filmte er die Wettkämpfer. Sein erstelltes Video ist zu sehen unter https://youtu.be/dF_hb2LqCUo

In der Klasse 65-74 hatte Constanze Rathmann eine Strecke von 6,5 km mit 20 KP. Das Laufen auf Straßen ist schon anstrengender. Zufällig überquerte sie genau um 10 Uhr den Marienplatz, wo viele Passanten das Glockenspiel am Rathaus verfolgten und es war gar nicht so einfach, einen Weg durch die Menschenmenge zu finden. Ein kleiner Orientierungsfehler passierte gleich zu Beginn. Statt von Posten 5 zu 6 zu laufen, schwenkte sie zwischendurch in Richtung Posten 9. Die Laufkarte hatte Format A3 und beim Laufen wird sie öfters gefaltet. So übersah sie kurzzeitig, wo Norden war. Am Posten 9 merkte sie aber schnell ihr Missgeschick und fand die richtige Route. Leider hatte man während des Wettkampfes keine Zeit, die Sehenswürdigkeiten richtig wahrzunehmen. Zum Ziel ging es vorbei an der Münchner Residenz, das Constanze nach 49:43 min erreichte. Über ihren 9. Platz freute sie sich sehr. Ein Bummel der Schmalkalder danach durch die Altstadt beendete das schöne Wochenende.



  





















Deutsche Meisterschaften Orientierungslauf auf der Mitteldistanz im Habichtswald

 
Bei bestem Wetter fand am 9.5.2026 im Naturpark Habichtswald die Deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz statt, die vom OSC Kassel organisiert wurden. Steiniges Gelände, unübersichtliche Vegetation und einige Höhenmeter forderten die 750 Läufer*innen physisch wie technisch.
 
Das Wettkampfzentrum lag malerisch am  Erholungsressort „Das Hilla“.
 
Ein paar Meter weiter hinauf lag im Sonnenschein die Zielwiese mit dem Schlussposten.


Der Start erfolgte am Bismarckturm. In den steilen Hängen des Brasselsbergs, direkt südlich des Weltkulturerbes „Bergpark Wilhelmshöhe“, warteten Felsbänder und frühlingshaft begrünter Wald. Gefordert war entsprechend präzises Orientieren bei gleichzeitig höchstmöglichem Tempo im mitunter unübersichtlichen Gelände. Constanze Rathmann war die einzige Starterin vom SV Schmalkalden 04 und hatte in der Klasse Damen 65-69 eine Bahn von 2,1km, 75 Höhenmetern und 9 Kontrollposten.
Eigentlich ist sie orientierungstechnisch sicher. Aber bereits zum 3. Posten lies sie sich von einem Weg, der nicht auf der Karte vorhanden war, ablenken und irrte planlos umher, bis sie am 4. Posten wieder wusste, wo sie genau war. Das hieß, das Rennen war gelaufen, eine vordere Platzierung war nicht mehr realistisch. Beim Laufen über die Steinfelder im nassen, rutschigen Hang war höchste Konzentration gefordert.

Die ersten Meter des Zieleinlaufs waren, um dem Ruf der OLer gerecht zu werden, eine sumpfige Schlammlandschaft.
Wer das überstanden hatte, lief dann unter blühenden Apfelbäumen ins Ziel.
Mit einer Zeit von 48:31 min war Constanze von ihrer Leistung enttäuscht, auch wenn es zum 6. Platz reichte.





 












Zu einem BRL & WRE Sprint ging es am Folgetag nur wenige Kilometer weiter nach Süden. In Baunatal sprinteten über 600 Läufer*innen um die Sekunden. Mit dem Zieleinlauf im Parkstadion war ein gebührendes Ambiente, unter Beobachtung der Teilnehmer gefunden.

 

Von Schmalkalden waren Jens Rathmann (H60, 2,2km mit 19KP) und Constanze Rathmann (D65, 1,9km mit 14 KP) dabei. Der Start direkt hatte es in sich: In den schmalen Gassen und Treppen des örtlichen Altenzentrums war gleich zu Beginn sehr gute Feinorientierung gefordert und mit falscher Routenentscheidung verlor man wertvolle Sekunden. Dann ging es durch den Stadtpark und rund um die Sportanlagen des KSV Baunatal. Der Bahnleger hatte mit 2 künstlichen Labyrinthen ein paar Überraschungen eingebaut.
 
Leider war Constanze`s Lauf wieder mit einigen Fehlern behaftet. Nach 20:05 min lief sie ins Ziel, was Platz 6 bedeutete. Jens benötigte 24:39 min. und wurde 29.
Bronzemedaille bei der DM Sprint-Orientierungslauf in Bad Harzburg für Constanze

Vom 23.-25.5.2026 starteten 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer  bei der DM Sprint, DM Sprintstaffel und zur Premiere der DM KnockOut-Sprint, die vom MTK Bad Harzburg organisiert wurden.
Die Zusammenarbeit der Vereine aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt machte die Veranstaltung zu einem lebendigen Beispiel für grenzüberschreitende Partnerschaft.
 
Das Wochenende begann mit einem Qualifikationslauf am Samstagmittag in Bad Harzburg, mit WKZ im Gestüt Junicke. Rund ums Bündheimer Schloss und den angrenzenden Park lagen die Strecken, auf denen es um die Qualifikation fürs A-Finale der jeweiligen Altersklasse ging. Für die Jugend und Elite war der Lauf gleich doppelt wichtig: Der Lauf war gleichzeitig Qualifikationslauf für den KnockOut-Sprint, der am Sonntag direkt nach dem Finale stattfinden sollte. Sehenswert war der Zieleinlauf für diese Qualifikation: Im Gestüt Junicke ging es durch einen der Pferdeställe hindurch über die Ziellinie.
 
Vom SV Schmalkalden 04 starteten Jens und Constanze Rathmann. Gleich nach dem Start gab es künstliche Sperren, die es bei der Routenwahl zu beachten galt. Jens benötigte in der H60 für 3km mit 16 Kontrollposten 21:20min. Damit wurde er in seinem Vorlauf 14. und erreichte das B-Finale. Constanze in der D65 qualifizierte sich fürs A-Finale als Dritte mit 13:31 min über 1,7km mit 13 KP.


 
Zum Finale der Deutschen Meisterschaften im Einzelsprint ging es am Sonntagvormittag nach Osterwieck. Auf sachsen-anhaltischer Seite der Grenze lag ein kleines Altstädtchen, das zu Routenwahlen einlud. Schnelle Beine brauchte man trotzdem. Gefordert wurde besonders, bei diesem hohen Tempo seine Routen zu entscheiden und keine Extrameter zu machen. Jens hatte im B-Finale 2,7km mit 11KP zu absolvieren. Viele künstliche Sperren und Baustellen waren zu umlaufen. Nach 20:37 min erreichte er als 11. das Ziel, mit einer Sekunde Rückstand zum 10.Platz. Constanze hatte in ihrer Klasse die Schweizerin Monika Ammann als Konkurrenz. Monika spulte die 1,9km mit 9KP in 10:45 min und sicherte sich klar den Sieg in der D65. Constanze war gut unterwegs. Den zweiten Platz vergab sie auf dem Weg zum Endposten. Eine Sperrfläche dahin kontrollierte sie genauer, denn man würde bei Betreten disqualifiziert werden. Der Weg führte aber dran vorbei. Mit 6 Sekunden Rückstand zum 2.Platz gewann sie die Bronzemedaille in 14:40 min. Die Freude war riesig, denn bisher war sie bei Deutschen Meisterschaften immer vierte oder fünfte oder sechste geworden.  
Anschließend ging es zurück zum Bündheimer Schloss, wo die Premiere des KnockOut- Sprints für die Jugend und Elite ausgetragen wurde. Es gab 10 Halbfinalläufe. Im Ziel wurde eine Live-Übertragung mit Kamerabildern von der Zielarena und aus dem Wettkampfgelände sowie eine Livelox-Übertragung angeboten. Die Zuschauer konnten an der Arenaleinwand die Wettkämpfe verfolgen oder die Läufer im Gelände anfeuern. Es war ein Fest mit grandioser Stimmung. Jens Rathmann unterstützte mit seinem Kopter die Organisatoren bei der Liveübertragung.
Im Nachhinein wird die Übertragung auch auf den Youtube-Kanal des Deutschen Orientierungssports hochgeladen. Vor den Final-Heats fand die feierliche Siegerehrung im Hof des Gestüts statt. Es gab sehr knappe Entscheidungen in den 4 Finalläufen.
 
Der Montag stand ganz im Zeichen der Sprintstaffel, die in Hornburg stattfand. Schmalkalden konnte aber keine Staffel besetzen. Es war eine sehr gut organisierte Veranstaltung.
 
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