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2019

Wettkämpfe > Berichte
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FrühjahrsOL Weimar 2.3.19 und TRL Heyda 7.4.19
Orientierungsläufer beginnen ihre Saison

Einige Wettkämpfe liegen schon hinter den Orientierungsläufer des SV Schmalkalden 04. Anfang März erkämpften beim Frühjahrs Orientierungslauf (OL) in Weimar-Schöndorf Dieter Rathmann in der Klasse Herren 75 und Constanze Rathmann bei den Damen 55 die ersten Siege in der neuen Saison. Als Gäste beim Orientierungslauf in und um Rauenstein, welche durch den Coburger Verein organisiert wurde, zeigten Dieter, Constanze und Jens Rathmann gute Leistungen. Viele Ranglistenpunkte in der Thüringenwertung wurden letztes Wochenende in Heyda bei Ilmenau errungen. Das Wettkampfgelände um das Waldbad Heyda war relativ flach mit vielen Schneisen durchzogen. Die Belaufbarkeit querfeldein war gut und die Organisatoren von der SV TU Ilmenau hatten anspruchsvolle Strecken vorbereitet. Siege feierten Anne Storandt in der Damen 21 (6km, 18 Kontrollposten) und Dieter Rathmann (H75/ 3km, 10KP). Bei den Damen 55 wurde Gabi Kirchner Dritte und gewann das Vereinsduell, denn Constanze Rathmann als Vierte, brauchte für die Strecke mit 4,1 km und 12 Kontrollposten, 45 Sekunden mehr. Das gute Abschneiden komplettierten Jens Rathmann (H55 /Platz 7), Jörg Kirchner (H45/ Platz10) und Christian Storandt (offen mittel/Platz1). Unter den Jüngsten, die begeistert am Kinder OL innerhalb des Waldbadgeländes teilnahmen, gehörte auch der zweijährige Oskar aus Schmalkalden.

DM Ultralang 13.4.19 Ohorn/Sachsen
Rund um den Hochstein orientiert

Die Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf über die Ultralangdistanz, organisiert vom Postsportverein Dresden, wurden letztes Wochenende im Waldgebiet Hochstein in der Nähe von Pulsnitz ausgetragen. 350 Läufer, unter ihnen Gabi und Jörg Kirchner vom SV Schmalkalden 04, stellten sich der Herausforderung. Bei Temperaturen unter 10 Grad waren vor allem die physischen Fähigkeiten gefordert. In vielen Klassen boten sich immer wieder Routenwahlen über Wege an. Hinzu kamen aufgeforstete oder beräumte Waldabschnitte sowie viele diffuse Vegetationsübergänge und Grabensysteme.

In der Damen 55 hatte Gabi 6,0 km(Luftlinie) mit 9 Kontrollposten (KP) zu absolvieren. Sie wählte auch öfters Wegrouten. So waren es im Ziel nach 64:01 min gelaufene 6,8 km. Mit dieser guten Zeit belegte sie Rang 8. Jörg startete in der Klasse DirektLangSchwer. 85:14 min benötigte er für 6,4 km (gelaufene 7,6km) mit 14 KP und wurde Neunter.

Am Sonntag, mit Schnee und ungemütlich kaltem Wetter, fand ein Bundesranglistenlauf auf der Mitteldistanz statt. Im Gegensatz zum Vortag galt es nun viele kurze Postenverbindungen im Quergang mit Kompasslauf zu absolvieren. Eine Vielzahl von Steingebieten erhöhten den läuferischen und den technischen Anspruch. Die Laufzeiten in der Damen 55 lagen eng beieinander. Gabi orientierte sicher auf ihre Strecke von 2,2 km mit 7 KP und erkämpfte den 11.Platz mit einer Zeit von 27:06 min .

TLM Sprint Weimar a 26.5.2019
Thüringenmeister aus Schmalkalden

Der Orientierungslaufverein Weimar organisierte die Thüringen  Meisterschaften im Sprint-Orientierungslauf, an dem 3 Sportfreunde vom  SV Schmalkalden 04 teilnahmen. Im Stadtteil Weimar West, auch Paradies  genannt, waren 2 Läufe zu absolvieren. Dabei waren auf den kurzen  Strecken (nur 2 km) bis zu 15 Kontrollposten anzulaufen, die an  Mauerecken, Böschungen, Durchgängen, Treppen und Bäumen postiert waren.  Beim Sprint musste man eine gute Balance zwischen Tempo und „Kopfarbeit“  finden, denn es waren ununterbrochen Routenwahlentscheidungen zu  treffen und gleichzeitig darauf zu achten, wo man hintritt oder ob einem  Auto oder Passsant auszuweichen ist. Auch muss man sich auf seine  eigene Strecke konzentrieren, denn man sieht unterwegs noch viele andere  Kontrollposten. Schnell waren die Schmalkalder unterwegs und so führten  nach dem ersten Lauf Dieter Rathmann in der Klasse Herren 65+ und  Constanze Rathmann bei den Damen 55. Das Gesamtergebnis ergab sich aus  der Addition beider Läufe. Obwohl Constanze im zweiten Lauf nicht die  Bestzeit erzielte, reichte der Vorsprung aus und sie sicherte sich den  Titel Thüringer Meister in der D55.
Dieter konnte sich über die Silbermedaille freuen und Jens Rathmann in der H55 belegt den 6.Platz.

Vier Orientierungsläufer vom SV Schmalkalden 04 waren als Gäste bei den  Bayrischen Sprintmeisterschaften am Start. Das Wettkampfgebiet führte  durch die mittelalterliche Altstadt von Seßlach(nahe Coburg). Während  die Posten des ersten Laufs überwiegend im Schulgelände und außerhalb  der Stadtmauern gesetzt waren, wurde beim zweiten Sprint verwinkelte  Gässchen und Innenhöfe belaufen. Die Schmalkalderin Gabi Kirchner lief  konzentriert und schnell in beiden Läufen und erzielte jeweils die  Bestzeit in der Klasse Damen 55. Enge Zeitabstände waren in allen  Klassen zu verzeichnen. Gute Resultate erzielten Anne Storandt (Damen  19, Platz7), Christian Storandt (H19, Platz12) und Jörg Kirchner (H45,  PLatz15).

Die Orientierungsläufer sind auch bei Ausdauerlaufveranstaltungen dabei,  so wie vor einer Woche Dieter Rathmann beim Rennsteiglauf. Bereits zum  39. Mal nahm er teil und lief dabei sehr oft die Supermarathonstrecke.  Dieses Jahr wird er 80 Jahre alt und bewältigte die Marathonstrecke in 7  Stunden und 16 Minuten.

DM Sprint 9.6.2019
3 Tage Orientierungslauf Annaberg-Buchholz

Über Pfingsten reisten mehr als 750 Orientierungsläufer in das  sächsische Erzgebirge nach Annaberg-Buchholz zur Deutschen Meisterschaft  auf der Sprintdistanz, die vom SV Lengefeld organisierte wurden .  Eingeleitet wurde das Wochenende aber am Samstag mit einem  Bundesranglistenlauf in der Mitteldistanz .Die Bahnen führten durch ein  relativ kleines Waldgebiet, welches durch einen Mix aus Waldabschnitten  mit Bodenbewuchs sowie zahlreichen Löchern und Senken gekennzeichnet  war. Für die Teilnehmer war es aufgrund der hohen Postendichte nicht  immer einfach den Überblick zu bewahren und in die richtige Senke  abzutauchen. Vom SV Schmalkalden 04 waren Constanze und Jens Rathmann am  Start. In der Damen 55 orientierte Constanze auf ihrer Strecke von 3km  mit 115 Höhenmetern (Hm) sicher zu den 15 Kontrollposten (KP) und mit  einer Zeit von 40:19 min belegte sie den 9.Platz von 22 Starterinnen.  Jens in der Herren 55 lies sich etwas verwirren in dem Grubenwald und  war nicht zufrieden mit seiner Leistung.

Am Sonntag begaben sich die Teilnehmer an den Sprintmeisterschaften  schon verhältnismäßig früh zum Bildungszentrum Adam Ries direkt an die  St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz. Ausgehend vom abgezäunten  Quarantänebereich(damit kein Läufer die Posten vorher sehen konnte) ging  es für alle Teilnehmer zunächst zum Qualifikationslauf über die  Sprintdistanz, der im südlichen Teil der Bergarbeiterstadt ausgetragen  wurde. 11:05 min benötigte Constanze für 1,4 km mit 7KP und erreichte  das A-Finale. Nach 17:32 min lief Jens (2,1km , 11 KP) ins Ziel und  qualifizierte sich für das B-Finale. Am Nachmittag wurden die  Sprintmeister gekürt. Die Bahnen waren länger und steiler. Platz 12 (2,4  km, 13 KP in 22:15 min) erkämpfte Constanze in der D55 von 28  Teilnehmerinnen. Am Abend wurde erstmalig die Deutsche Meisterschaft in  der Sprintstaffel ausgetragen. Dabei startete Constanze für USV Jena in  der offenen Klasse, während Jens das Geschehen auf Video festhielt.

Der abschließende verkürzte Bundesranglistenlauf über die Langdistanz  führte die Gemeinde der Orientierungsläufer am Montag dann in die Nähe  von Lengefeld. Viele umgefallene Bäume sowie forstwirtschaftlich  geprägte Gebiete kennzeichneten das Gelände. Die anspruchsvolle Strecke  meisterte Constanze fehlerfrei und mit den sechsten Platz sammelte sie  viele Ranglistenpunkte.

Sepp Zugspitztrail 64 km 3000 Hm am 15.06.2019
Sepp beim Zugspitztrail

Die Trailrunning-Szene schaute am 15.6.2019 wieder in den idyllischen  Zugspitzort Grainau. Dort wurde zum neunten Mal der Salomon  Zugspitz-Ultratrail ausgetragen, bei dem Deutschlands höchster Berg  umrundet wurde. 5 Distanzen standen zur Auswahl und maximal 2.500 Läufer  bekamen einen Startplatz. Unter ihnen auch der Orientierungsläufer Sepp  Rathmann vom SV Schmalkalden 04, der die 63,5 km mit 3000 Höhenmeter in  Angriff nahm.

Da starke Gewitter für den späten Abend vorhergesagt wurden, entschloss  sich der Veranstalter die 100 km und 85 km Distanz auf die 64 km Strecke  zu verkürzen und den Start um 2 Stunden auf 8 Uhr vorzuverlegen. So  starteten nach einer Kontrolle der Pflichtausrüstung knapp 1500 Läufer  in Leutasch-Weidach (AUT) in zwei Wellen. Nach dem Start wich die  Nervosität der Läufer, der Freude auf eine Strecke mit herrlicher  Landschaft. Bei den vielen Läufern kam es vor dem ersten Anstieg zum  Stau. Gute Kondition wurde gleich zu Beginn gefordert, denn die ersten  15 km führten zum Scharnitz Joch bis auf 2048 m. Über ein großes  Schneefeld ging es wieder abwärts zur ersten Verpflegung in Puitbach. Im  Tal entlang wurden 11 km bis zum Schützenhaus in Mittenwald absolviert,  wo die Freundin und die Eltern Sepp anfeuerten. Der Ferchensee wurde  nach einer kleinen Rast passiert und nach Elmau verlief die Strecke über  Serpentinen bergab bis Graseck und wieder bergauf zur Partnachalm. Dort  tankte Sepp an der Verpflegungsstelle auf, um sein kleines Tief zu  überwinden. 44,4 km waren absolviert. Der Höhepunkt der Tour folgte mit  dem zweiten großen Anstieg, auf dem 800 Höhenmeter hinauf zur Hochalm  überwunden wurden. Traumhafte Aussichten auf das Wettersteingebirge  boten sich den Läufern, nachdem das Wetter stabil blieb. Von diesem  Punkt führte die Strecke weiter bergan bis zur Bergstation der  Alpspitzbahn. Bergab ging es die letzten 10 km, was nicht einfacher zu  bewältigen war. Bei jedem Schritt musste sich konzentriert werden, aber  die Strecke zerrte an den Kräften. Der emotionale Empfang im Zielort  Grainau von jedem Läufer wird nicht nur Sepp in Erinnerung bleiben. Nach  11 Stunden und 15 Minuten lief er über die Ziellinie und war froh und  zugleich stolz, diese Herausforderung gemeistert zu haben.

Hamburg OL 17.-18.08.2019
Thüringer Orientierungsläufer in Hamburg

Auf das Hamburger Orientierungslauf-Wochenende hatten sich Gabi und Jörg  Kirchner vom SV Schmalkalden 04 sehr gefreut. 220 Teilnehmer aus dem  In- und Ausland waren am Start. Der Veranstalter, OSC Hamburg, bot am  Freitag einen Prolog im Alstervorland, ein flacher Park am Rande der  Außenalster, an. Diesen nutzten Gabi und Jörg zum Warmlaufen, denn  Höhepunkt des Wochenendes war der Doppelsprint zur Deutschen Parktour am  Samstag. In dem Wettkampfgelände in und um das Klinikum Ochsenzoll mit  Wohnbebauung, viele Zäunen sowie Parkflächen waren interessante Strecken  zu meistern. Anspruchsvolle Routenwahlen und detailreiche Abschnitte  warteten auf die Läufer. Viele Disqualifikationen mussten wegen  Nichtbeachtung von Sperrgebieten ausgesprochen werden. In der Klasse  Herren 45 zeigte Jörg in beiden Läufen (3,3km mit 18 Kontrollposten in  26:14 min und 3,2 km mit 19 KP in 23:07 min) gleichmäßig gute Leistungen  und belegte den 16.Platz in der Gesamtwertung. Gabi, bei den Damen 55  startend, steigerte sich von Lauf zu Lauf. Beim 1.Sprint noch Fünfte  nach 2,2km mit 13 KP in 16:03 min, war sie im 2.Lauf konzentrierter und  fand schnelle Routen zwischen den Posten. Nach 15:22 min für 2,2 km mit  15 KP erreichte sie das Ziel und kämpfte sich noch bis auf den zweiten  Platz in der Gesamtwertung vor. Am Sonntag waren beide Gäste bei den  Niedersächsischen Meisterschaften im Orientierungslauf auf der  Mitteldistanz, der im Süden von Hamburg stattfand. Bei regnerischen,  nebligen Wetter war das Kartenlesen für beide Brillenträger  komplizierter und im Regionalpark Rosengarten mit vielen Mulden und  Tälern kam es zu Orientierungsfehlern. So konnten keine vorderen  Platzierungen erreicht werden.

Thüringer Meisterschaft Lang Struth-Helmershof 24.08.19

Bei besten Sommerwetter fanden vergangenes Wochenende die Thüringer  Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Langdistanz bei  Struth-Helmershof statt. Die Organisatoren vom SV Schmalkalden 04 um  Gesamtleiter Jens Rathmann begrüßten 96 Teilnehmer aus 14 Vereinen im  Alter von 9 bis 80 Jahren. Das Wettkampfzentrum befand sich im Gebäude  der Bergwacht, die uns freundlicherweise unterstützte. Trotz vieler  neuer Kahlschläge im Wettkampfgebiet hatte die Bahnlegerin, Kerstin  Hellmann vom USV TU Dresden läuferisch und orientierungs- technisch  fordernde Bahnen erarbeitet. Die Wettkämpfer starteten einzeln auf ihre  Strecken, die zwischen 2,0 und 8,7 km, entsprechend ihrer Altersklasse  lang waren. Für alle Klassen befand sich der Endposten oberhalb des  Bergschwimmbades. Die Titelverteidiger in der Herren- und Damenelite vom  Vorjahr waren nicht am Start. Resi Rathmann sowie Anne und Christian  Storandt vom gastgebenden Verein konnten in die Entscheidung in den  Eliteklassen nicht eingreifen, da sie in der Organisation mithalfen. In  der Damenelite erkämpfte Anna Medyukhina vom USV Jena (6,1km mit 250  Höhenmetern (Hm) und 17 Kontrollposten(KP)) in 82:27 min den Titel  Thüringenmeister. Als Gäste war auch ein Bundeswehrteam am Start. Sie  nutzten den Wettkampf zur Vorbereitung auf die  Militärweltmeisterschaften im Orientierungslauf, die in China  stattfinden werden. So war der Sieg in der Herreneliteklasse mit 20  Startern stark umkämpft. 8,7 km mit 320 Hm und 21 KP waren zu meistern.  Thüringen Meister wurde Sören Lösch vom USV Jena in ausgezeichneten  56:07 min. Über zwei Titel freute sich auch der SV Schmalkalden 04. Drei  Läufer waren in der Herren 75+ am Start. Dieter Rathmann mit seinen 80  Jahren siegte in 45:13 min (2,9 km mit 7KP). Gabi Kirchner in der D55  benötigte für 3,9 km, 110 Hm und 9 KP 46:58 min und lies ihrer  Konkurrenz keine Chance. Bedanken möchte sich der Verein bei der  Herberge Inselsberg, die die Versorgung der Sportler übernahm.  Ergebnisse und Bilder vom Wettkampf sind zu finden unter www.oler.de.

Für die Schmalkalder Orientierungsläufer stehen mit den Deutschen  Meisterschaften auf der Mitteldistanz in Walddrehna/Lausitz und der  Staffel in Altenau/Harz im September die Saison-Höhepunkte an.

DM Mittel Waldrehna 7.9.19 und DM Staffel Altenau 14.9.19
Meisterschaften bewältigt

Mehr als 600 Orientierungsläufer reisten zum Meisterschafts- und  Ranglistenwochenende ins brandenburgische Walddrehna südlich von Berlin,  bei dem der USV TU Dresden als Ausrichter fungierte. Das  Wettkampfzentrum befand sich an der Waldbühne Gehren, wo sich vor der  Bühne auch der Zieleinlauf zur Deutschen Meisterschaft auf der  Mitteldistanz befand. Vom SV Schmalkalden 04 waren Jens und Constanze  Rathmann am Start.

Im eiszeitlich geprägten Waldgebiet galt es an beiden Tagen möglichst  schnell durch das oft gut einsehbare und gut belaufbare Gelände zu  navigieren. Auf den 2 km mit 9 Kontrollposten hatte Constanze in der D55  viele kurze, steile Anstiege zu meistern. Eine Unkonzentriertheit zum  4.Posten kostete Zeit und so war sie über den 15.Platz mit 30:42 min  nicht zufrieden. Auch Jens unterliefen in der H55 auf seiner 3,5 km mit  12 Kontrollposten (KP) einige Fehler und er belegte den 36.Platz. Zum  Bundesranglistenlauf über die Langdistanz am Tag darauf kam Constanze  orientierungstechnisch gut zurecht und erkämpfte unter den zwanzig  Mitstreitern den 10.Platz (3,9km, 10KP in 45:39 min).

Eine Woche später traf sich die Orientierungslaufgemeinde zu dem  Staffel- und Mannschaftswochenende in Altenau im Harz, das vom MTK Bad  Harzburg organisiert wurde. 200 Dreierteams kämpften um die Medaillen.  Da Schmalkalden kein Team aufstellen konnte, nutzte Constanze Rathmann  ihr Zweitstartrecht und unterstützte den USV Jena in der Klasse D145  (das Gesamtalter ist mindestens 145 Jahre). Bei den Deutschen  Staffelmeisterschaften lief Constanze als Startläuferin und mit einem  Massenstart ging es in den Wald. Die Bahnen (4,2 km, 11KP) hatten viele  Gabelposten, so dass sich das Feld teilte. Geländewechsel von gut  belaufbaren Wald bis Queren von Dickichten und Kahlschlägen forderten  Kondition. Nach 55:35 min wechselte sie auf Marion Friebe , die nach 57  min Jana Gorecki auf die Schlussrunde schickte. Sie benötigte auch 55  min und damit reichte es für das Team, was zusammen 168 Jahre alt ist,  nur für den zwölften Platz.

Zu den Bestenkämpfen im Mannschafts-OL am Folgetag waren deutlich mehr  Höhenmeter zu absolvieren. Das Team startete gemeinsam und hatte 6  Pflichtposten, die jeder anzulaufen hatte. Zusätzlich waren in der D145  22 Wahlposten unter den drei Teammitgliedern so aufzuteilen, dass alle  möglichst gleichzeitig den Endposten erreichen. Diese Aufteilung klappte  dieses Jahr nicht optimal. Die tiefen Taleinschnitte wurden nicht  genügend beachtet und so hatte Constanze viele Anstiege und ihre  Laufstrecke betrug 5,8 km. Nach 66 min liefen alle drei durchs Ziel auf  den 11.Platz.


ARGE ALP CUP Schweiz 13.10.19

Am 13. Oktober 2019 hat der ARGE-ALP-Orientierungslauf in  Graubünden/Schweiz gastiert. Rund 700 OL-Läuferinnen und -Läufer aus den  ARGE-ALP-Regionen gingen im Oberhalbstein auf Posten- und Punktejagd.  Am Sonntag fand ein Einzellauf auf der Karte «Got Grond» oberhalb von  Salouf statt, wobei nicht nur die steilen Hänge, sondern auch die  kartentechnisch äußerst anspruchsvollen Partien herausforderten.  Organisiert wurde der Wettkampf von dem Bündner OL-Verband und der OLG  Chur. Begleitet vom fantastischen Spätsommerwetter mit Temperaturen  deutlich über 20 Grad und einem atemberaubenden Bergpanorama war auch  Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04 dabei. Sie gehörte zum Team  Vorarlberg, da sie zurzeit dort wohnhaft ist. In der Damenelite war es  die Aufgabe auf einer Strecke von 6 km mit 255 Höhenmeter die 14  Kontrollposten im voralpinen Nadelwald an Hanglage mit wenigen offenen  Passagen anzulaufen. Die Belaufbarkeit variierte aufgrund der vielen  Relief- und Steindetails. Ständiger Kartenkontakt während des Laufens  war notwendig. Lange und kurze Routenwahlen mit Posten im fein kupierten  Gelände wechselten sich ab und forderten die Athleten. Resi erreichte  nach 1:23:01 h das Ziel und erkämpfte einen 12. Platz unter 27  Konkurrentinnen. Gewonnen hat in der Damenelite die Schweizerin Elena  Pezzati aus Ticino vor Verena Troi aus Südtirol und Franziska Dörig aus  St. Gallen.
Die Arge Alp ist eine Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer, welcher 10  Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich,  Deutschland, Italien und der Schweiz angehören.

TLM Mittel Erfurt + Saisonabschluss Weimar Okt.2019
Wettkampfsaison erfolgreich beendet

Die letzten Wettkämpfe liegen hinter den Orientierungsläufer des SV Schmalkalden 04.

Anfang Oktober verstärkte Jens Rathmann bei den  Seniorenweltmeisterschaften und einem Weltcup der Elite im Moutainbike  Orientierungssport im Erzgebirge das Presseteam. Bei vier  Veranstaltungen filmte und fotografierte er, um jeden Abend ein  Videoclip (bei Youtube.de unter Orienteering germany) den Sportlern und  Zuschauern präsentieren zu können. In diesem Jahr erstellte er über den  Ski-Orientierungslauf, MTB-O und Trail OL Videos, in denen diese  Disziplinen näher vorgestellt werden. Bei Bundesranglistenläufen und  Deutschen Meisterschaften unterstützte er die Berichterstattung mit  Bildern und Interviews (www.oler.de).

Bei schönstem Herbstwetter fanden In Erfurt die Thüringer  Meisterschaften auf der Mitteldistanz statt. Im Waldgebiet vom „Kleinen  Steiger“ mit seinen vielen Gräben, Gruben und Wurzeln, bestand die  Aufgabe darin, im teils gut belaufbaren Gelände schnell und fehlerfrei  die Kontrollposten abzulaufen. Gute Leistungen zeigten Anne Storandt bei  den Damen 21 und Dieter Rathmann in der Klasse Herren 75, die sich  jeweils über eine Silbermedaille freuen konnten. In der Klasse Damen 55  lagen die Ergebnisse der Läufer eng beieinander. Constanze Rathmann  sicherte sich den dritten Platz vor ihrer Vereinskollegin Gabi Kirchner.  Christian Storandt (H21) vervollständigte mit einem fünften Platz das  gute Abschneiden der Schmalkalder.

Tags darauf wurde der Finallauf zur Thüringer Rangliste, organisiert vom  OLV Weimar, auf dem Ettersberg ausgetragen. 85 Aktive aus Thüringen  kämpften um die letzten Ranglistenpunkte. Von den acht angebotenen  Wettkämpfen 2019 wurden die 4 besten in die Wertung einbezogen. Dieter  Rathmann (H75+) stand schon mit der Maximalpunktzahl von 400 Punkten als  Thüringer Ranglistensieger fest und so konnte er entspannt seinen Lauf  absolvieren, den er als Zweiter beendete. Bei den Damen 55 waren die  Abstände sehr eng und die Entscheidung fiel erst nach diesem Rennen. Die  Strecke war kurz mit 2,1 km und 7 Kontrollposten. Constanze Rathmann  erreichte nach 20:50 min (gelaufene 2,9km) das Ziel und wurde Zweite.  Ihre Konkurrentin, Jana Gorecki vom USV Jena, patzte und war langsamer.  Trotzdem verfehlte Constanze um 1,1 Punkte den Ranglistensieg, denn  Renate Tröße von SV TU Ilmenau war schnell und gewann den Lauf in 18:40  min. So reichte Jana der am Vortag erkämpfte Vorsprung und sie wurde  Klassenbeste in der D55 in Thüringen.
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