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Bis jetzt haben wir einzeln trainiert. Mit IOrienteering wird Bahn vorbereitet und kann dann von jedem zum beliebigen Zeitpunkt abgelaufen werden. Im Moment treffen wir uns einmal die Woche, aber nicht immer an einem bestimmten Wochentag.
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O-Ringen Schweden 2007
Internationalen Vergleich bestanden 2007

Gute Platzierungen für Schmalkalder Orientierungsläufer in Schweden / Fünf Starts an fünf Tagen

Zum größten Sportereignis im Orientierungslauf trafen sich kürzlich 14  300 Läufer zum O-Ringen 2007 in Schweden. Unter ihnen wa­ren auch drei  Läufer vom SV Schmalkalden 04, die sich der großen Herausforderung  stellten.

MJÖLBY - In Mjöiby (Östergöt-länd) erwarteten die Teilneh­mer ein  idyllisches Wettkampf­gelände, mal flacher, gut be­laufbarer Föhrenwald,  Morä­nenhügel oder detaillierte Waldpartien.

Es waren fünf Orientierungs­läufe in fünf Tagen zu absolvie­ren. Die  Starterfelder waren in den Altersklassen sehr groß. Der Regen bei der  ersten Etappe erschwerte das Laufen über die vielen Steine doch sehr und  die Sümpfe, die man dort in Mas­sen vorfindet, waren auch nicht so  leicht zu durchqueren. Am besten mit diesen Bedin­gungen kam Resi  Rathmann zurecht. Sie startete in der Al­tersklasse Damen 14 und  er­kämpfte sich mit 36:51 min bei 3,6 km mit zehn Kontrollpos­ten den  19. Platz von 151 Kon­kurrentinnen.

Sepp Rathmann, in der Klas­se Herren 16 laufend, und Con­stanze Rathmann  (D 45) brauchten etwas Zeit, um mit dem durch viele Steine besetz­ten  Wald und der Karte klarzu­kommen. Die Atmosphäre im Wettkampfzentrum war  beein­druckend. Schon die Kleinsten liefen auf ausgeflaggten Stre­cken  und der älteste Läufer war 95 Jahre alt. Alle wurden sie be­geistert auf  der Zielpflichtstre­cke angefeuert. Gestartet wurde sechs Stunden lang  an acht ver­schiedenen Starts, um alle Läu­fer auf ihre Bahnen zu  schi­cken. Am Ende der Strecke musste man auch noch aufpas­sen, dass man  durch die richti­ge der acht Zielgassen ins Ziel gelangte.

Auf den nächsten drei Etap­pen schien die Sonne, aber im Wald war es  schlammig und nass. Resi Rathmann belegte am 2. Tag Platz 64, am 3: Tag  den sehr guten 15. Platz und am 4. Tag wurde sie 39. Die Leistungsdichte  in den einzel­nen Altersklassen war sehr hoch. Bei den  Sechzehnjähri­gen hatte Sepp Rathmann am 5. Tag nur 12:15 min Rück­stand  zum Ersten und wurde damit 151. von 230 Startern. Beste Platzierung von  Constan­ze Rathmann war am 3. Tag der 84. Rang von 131 Läufern. Die 5.  Etappe wurde im Jagdstart ausgetragen. Der Führende in der  Gesamt­wertung ging als Erster auf die Strecke und die anderen  starte­ten entsprechend ihres Abstan-des danach. Resi lief sicher und  ohne Fehler von Posten zu Pos­ten, konnte noch vier Konkur­rentinnen  überholen, hatte als 14. ihr bestes Einzelergebnis und belegte nach 5  Tagen ins­gesamt den 29. Platz,


SpringCup in Hillerod/Dänemark 2008
Erfolgreicher Start in die Wettkampfsaison 2008

Nach einem einwöchigen Trainingslager der Bundeskader in Dänemark zeigte  Resi Rathmann, beim anschließenden internationalen SpringCup  Orientierungslauf in Hillerod (bei Kopenhagen) ihre gute Verfassung. In  der Klasse Damen 16 errang sie Platz 12 von 66 Teilnehmerinnen, unter  anderem aus Schweden, Dänemark, Tschechien und England


Jugendeuropameisterschaften Wangen/Schweiz 2008
Bronze für deutsche Mädchen-Staffel bei der Jugend-EM 2008

Die 7. Jugendeuropameisterschaften im Orientierungslauf wurden letztes  Wochenende in Wangen a.d. Aare in der Schweiz ausgetragen. Im Deutschen  Team mit dabei war auch Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04, die  gemeinsam mit 370 Athleten aus 29 Ländern um gute Platzierungen kämpfte.

 Die erste Entscheidung war die Langdistanz. Resi startete in der Klasse  Damen 16 und hatte 79 Konkurrentinnen. Auf einer Strecke von 5,6 km  waren 17 Kontrollposten anzulaufen. Anspruchsvolle Orientierungsaufgaben  warteten auf die Läufer im schwer belaufbaren Mittellandwald. Resi  löste sie schnell und sicher. Nach 48:27 min überquerte sie die  Ziellinie und konnte sich über den sehr guten 13.Platz freuen. Siegerin  wurde Emma Klingenberg aus Dänemark. Beste Deutsche war Susen Lösch als  Elfte. Auch Anna Biller mit Rang 23 konnte sich hervorragend platzieren.

 Mit diesem guten Mannschaftsergebnis war klar, dass sie zur Staffel,  die bereits am nächsten Tag stattfand, ein Wörtchen mitreden wollten. 24  Staffeln gingen in der D16 an den Start. Susen Lösch hatte sich als  Startläuferin schon öfters bewährt und lief ihre 5,0 km mit 14  Kontrollposten fehlerfrei. Bereits nach 37 min wechselte sie an  5.Position liegend auf Anna Biller. Anna`s Strecke war etwas länger,  aber auch sie lief ein tolles Rennen und schickte nach 43 min Resi als  Vierte auf die Schlussrunde. Nach dem 2.Wechsel lagen sieben Teams  innerhalb von 30 Sekunden. Auf den vorderen Plätzen gab es ständige  Positionswechsel und es blieb bis zum Ende spannend. Die Siegerin des  Vortages, Welt- und Europameisterin Emma Klingenberg aus Dänemark, lief  ihre Staffel von Platz 3 noch zum Sieg. Um die folgenden Plätze kämpften  Österreich, Deutschland, Litauen, Tschechien und Russland. Resi bewies  Nervenstärke und nach einem tollen Schlussspurt erkämpfte sie für ihr  Team, 10 Sekunden hinter Österreich sensationell die Bronzemedaille. Das  war ein schöner Erfolg für Deutschland und die Mädchen waren  überglücklich.

Das Wettkampfzentrum für die Sprintwettbewerbe am Sonntag war die  barocke Stadt Solothurn. Die Läufer liefen quer durch die Altstadt und  wurden von vielen Zuschauern angespornt. Susen Lösch benötigte in der  D16 für die Strecke von 2,1 km mit 14 Kontrollposten nur 12:05 min und  freute sich riesig über den 6.Platz. Die Abstände beim Sprint waren sehr  eng. Resi hatte eine Zeit von 12:59 min und belegte Rang 28 von 79  Läuferinnen .Grenzenloser Jubel für Deutschland löste der Sieg von  Christoph Prunsche in der Klasse Herren 16 aus. Mit diesen Leistungen  wurde Deutschland Siebenter in der Nationenwertung


Postas-Cup in Ungarn 2009 Springcup in Hillerod/Dänemark
Internationale Erfolge 2009

Über Ostern, genauer vom 05.-13.04.2009, hatte der Jugend- und der  Erwachsenen-Bundeskader im Orientierungslauf gemeinsam in Miskolc  (Ungarn) ein Trainingslager veranstaltet. Mit dabei auch Resi Rathmann  vom SV Schmalkalden 04. Der Höhepunkt des Trainingslagers bildete die  Teilnahme am Postás Cup. Dabei hatten die Kaderläufer einen Sprint-, zwei Lang- und einen Staffelwettkampf zu bestreiten.
Die gesammelten Erfahrungen aus den vorherigen Trainingseinheiten wandte Resi Rathmann tatkräftig an und zeigte sich bei den Wettkämpfen in sehr guter Verfassung. Es gab  knappe Entscheidungen während des gesamten Wochenendes. Im Sprint, der  im „ Strand Eger“ ausgetragen wurde, siegte Resi in der Klasse Damen 16,  auf einer Strecke von 2,1 km mit 15 Kontrollposten, mit 11 Sekunden  Vorsprung vor ihrer stärksten nationalen Konkurrentin Susen Lösch vom  USV Jena. Am Start waren 18 Läuferinnen, vorwiegend aus ungarischen  Sportvereinen. Den Postas Cup bildeten die zwei Langdistanz-OL`s im nahe  gelegenen Bükkgebirge. Resi und Susen kamen mit dem teils steilem  Gelände und schwierigen Orientierungsanforderungen gut zurecht und  lieferten sich einen spannenden Zweikampf. Den Pokal vom Postas Cup  erhielt nach zwei Läufen, mit nur 3 Sekunden Vorsprung, Resi vor Susen  von insgesamt 30 Starterinnen. Der abschließende Staffelwettkampf wurde  von den deutschen Staffeln in den Altersklassen 16-18 dominiert. Dabei  belegte die Staffel mit Susen Lösch, Marie Fuchs (OLG Siegerland) und  Resi den 2.Platz.

Bereits Ende März startete Resi Rathmann beim 19. Internationalen Spring  Cup mit Wettkämpfen in Nachtstaffel, Klassik und Staffel-  Orientierungslauf in der Nähe von Hillerød in Dänemark.

Gleich zur Nachtstaffel zeigte die Damenstaffel mit Resi Rathmann, Susen  Lösch und Marie Fuchs mit ihrem 4.Platz in der Dameneliteklasse, dass  sie auch in der Nacht gut orientieren können. Es gewann das Team aus  Tschechien vor Polen und Schweden. Tags darauf hatte die Damenklasse 16  eine Strecke von 5,0 km mit 9 Kontrollposten. Das Gelände an der Küste  war von vielen Hügeln und Senken geprägt und das Laufen war auf dem  sandigen und krautigem Untergrund recht anstrengend. Mit 43:21 min  erkämpfte Resi Platz 15, Marie war 13 Sekunden schneller und wurde  Vierzehnte von 44 Teilnehmerinnen. Leider konnte durch den  krankheitsbedingten Ausfall von Susen Lösch die Tag-Staffel am Sonntag  nicht in die Wertung kommen, aber die Einzelstreckenzeiten von Resi und  Marie waren sehr gut.

Das harte Programm dient der Vorbereitung auf die großen internationalen  Meisterschaften im Sommer unter anderem die  Jugend-Europameisterschaften in Serbien im Juli. Die Qualifikation  findet in 4 Wochen zur DM Sprint in Oberau statt. Auch Resi Rathmann  möchte dieses Jahr wieder im Team dabei sein.


Jugendeuropameisterschaft in Serbien 2009
Erfolgreich bei den Jugendeuropameisterschaften im Orientierungslauf 2009

Bei den 8. Jugend-Europameisterschaften in Kopaonik im Süden Serbiens  kämpften letztes Wochenende 335 Orientierungsläufer aus 27 Nationen um  die begehrten Medaillen. Unter den zehn deutschen Teilnehmern war auch  Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04, welche sich mit dem Sieg bei den  Deutschen Sprintmeisterschaften nominiert hatte.

Wettkampfgebiet für die Langdistanz war der landschaftlich sehr  reizvolle Nationalpark Kopaonik in 1700m Höhe. Dort hatten es die  JEM-Teilnehmer mit physisch und technisch anspruchsvollen Bahnen zu tun.  In den steilen Hochlagen-Wäldern, die unterschiedlich gut zu belaufen  waren, sind aber am Ende doch die orientierungstechnischen Fähigkeiten  entscheidend gewesen. Sehr zufrieden konnte Resi Rathmann in der Damen  16 sein. Obwohl sie durch Blessuren an Knie und Knöchel verunsichert ins  Rennen ging, behielt sie die Nerven und kam als Zwölfte von 72  Starterinnen ins Ziel. Für ihre Strecke von 4,5 km mit 245 Höhenmeter  und 15 Kontrollposten benötigte sie 46:33 min. Einen Platz dahinter  reihte sich in 46:47 min Susen Lösch (USV Jena) ein. Siegerin wurde  Vendula Horcickova aus Tschechien in 42:13 min.

Am Samstag im Staffelwettbewerb freute sich das Herren 16-Team über den  sechsten Platz und das Herren 18-Team belegte den 9.Rang.

25 Staffeln gingen beim Damen-18-Rennen auf die Strecke. Startläuferin  Maria Lange (SV Mietraching) übergab als Zehnte auf ihre  Vereinskameradin Anna Biller. Sie konnte keinen Boden gut machen und  wechselte ebenfalls als Zehnte auf Schlussläuferin Resi. Die D16erin im  Damen-18-Team hielt diese Position bis ins Ziel. Ein D16-Team, das die  Vorjahres-Medaille (3. Platz mit Susen, Anna und Resi) hätte verteidigen  können, wurde nicht nominiert.

Bei den Sprintwettkampf, der über Skiabfahrtshänge, durch diffuse  Vegetationsstufen und durch urbane Bereiche führte, verpasste Susen  Lösch (D16) den 6.Platz mit nur 2 Sekunden Rückstand auf der 1,5 km Bahn  mit 13 Kontrollposten. Die Schweizerin Sandrine Müller gewann in 9:11  min. Das gute deutsche Ergebnis in der Damen 16 rundete Resi ab. Sie  belegte Rang 16 mit 11:04 min unter den 72 Starterinnen.

In der Nationenwertung kam das deutsche Team auf den zehnten Platz


Jugendeuropameisterschaft 2010 Soria/Spanien
Hohes Niveau bei JEM im Orientierungslauf 2010

Bei der Jugend-EM im Orientierungslauf im spanischen Soria, vom  1.-4.Juli 2010, war Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04 eine der acht  deutschen Starter von insgesamt 409 Läufern aus 30 Ländern.
Bei der Langdistanz hatte die Klasse Damen 18 auf 5,5 km mit 230  Höhenmeter sechzehn Kontrollposten anzulaufen. Der Wettkampf war geprägt  von Gewitter und starken Regenfällen und es galt, in den feingliedrigen  Felsgebieten den Überblick zu behalten.

Susen Lösch vom USV Jena erreichte mit den 24.Rang von 73 Teilnehmern  die beste Platzierung. Resi machte zu Beginn Orientierungsfehler und  landete im Hinterfeld.
Erstmals stand das System TracTrac zur Verfügung, welches die Läufer und ihre Routen live per GPS auf der Karte sichtbar machte.

In der Staffelentscheidung, die in einem halboffenen Gelände stattfand,  welches ebenfalls von Felsformationen durchzogen war, lief in der D18  Susen eine starke Startstrecke und wechselte als Vierte auf Resi. Sie  konnte Anna Biller vom SV Mietraching als Sechste auf die Strecke  schicken. Am Ende belegte die deutsche Staffel einen guten 7.Platz von  17 Staffeln.

Der abschließende Sprint fand dann in der 40.000-Einwohner-Stadt Soria  in engen Gebäudeschluchten und einigen Parkgeländen statt. 2,6 km mit 13  Kontrollposten waren in der D18 zu meistern. Die sehr geringen Abstände  zeigten ein hohes Niveau des gesamten Feldes. Susen brauchte nur 14:17  min und belegte Platz 16. Resi lief 15:32 min und wurde 43.von 73  Startern.

Ausrichter der nächsten Jugendeuropameisterschaft wird 2011 die Tschechische Republik sein


OO-Cup Slowenien 2010
Orienteering-Online-Cup in Slowenien 2010
Resi erfolgreich beim 5-Tage OL

1100 Orientierungsläufer aus 29 Ländern waren zum OO.Cup ins nördliche  Slowenien gekommen. Unter den 45 Deutschen Startern war auch die Familie  Rathmann vom SV Schmalkalden 04, die sich der großen Herausforderung „ 5  Tage –OL“ stellte.

In der Region um Kamnik, nordöstlich von Ljubljana gelegen, wurden  zunächst zwei Etappen in bewaldeten Karstgebieten im Tal der Savinja  ausgetragen. Resi Rathmann, in der Klasse Damen 18 startend, behielt auf  ihrer Strecke den Überblick bei den sehr vielen tiefen Senken und  begann die erste Etappe mit einem 2.Platz mit nur einer Sekunde  Rückstand zur Französin Isia Basset. 16 Läuferinnen waren in dieser  Klasse am Start und mit der Französin lieferte Resi sich auch an den  folgenden 4 Tagen spannende Wettkämpfe. Sepp Rathmann (H20) kam mit dem  schwierigen, aber interessanten Gelände gut zurecht. Er lief zwar nur 3  Etappen mit, konnte sich aber immer im Mittelfeld platzieren. In der  Damen 45 war Constanze Rathmann am Start und war mit Platz 8 von 36  Läuferinnen beim ersten Lauf zufrieden. Nur am ersten Tag gab es etwas  Regen, sonst herrschten angenehme, nicht zu heiße Temperaturen. Die  Etappen 3-5 fanden auf dem 1666 m ü.n.N. gelegenen Hochplateau "Velika  Planina" statt. Von hier hatte man eine gigantische Aussicht. Im  überwiegend offenen und halboffenen Gebieten galt es bei sehr hohem  Lauftempo die Orientierung nicht zu verlieren. Aber auch Abschnitte  durch alpine Hänge, die durch viele Felsen und liegende Bäume überaus  kräftezehrend und anspruchsvoll waren, mussten gemeistert werden. Die  überall freilaufenden Kühe stellten „kein“ Hindernis dar.

Einige Orientierungsfehler unterliefen Constanze auf der 3. und  5.Etappe. So reichte es nicht für die Top Ten, es wurde ein 13. Platz in  der Gesamtwertung. Jens Rathmann lies sich von der eindrucksvollen  Landschaft begeistern und startete am 4.Tag in der Klasse open2. Dort  konnte er einen guten 4.Platz erzielen. Herausragend war wieder mal  Resi. Sie überzeugte in der D-18 mit fast technisch sauberen Läufen und  feierte mit letztendlich 28 Sekunden Vorsprung vor der Französin den  Gesamtsieg nach 5 Läufen. Dritte wurde die Russin Chetaeva. Nach 5 Tagen  sehr guter Wettkampforganisation beendeten wir unseren Aufenthalt in  Slowenien, in einem Land, das auch sonst noch viele Naturschönheiten  bietet und immer eine Reise wert ist


6 Tage Orientierungslauf in Wiener Neustadt/Österreich 2011

Mit dem Internationalen 6 Tage Orientierungslauf in der Umgebung von  Wiener Neustadt in Österreich fand ein ganz spezielles Highlight für  Sportbegeisterte statt. 800 Teilnehmer aus 28 Nationen, darunter auch  Resi und Constanze Rathmann vom SV Schmalkalden 04, erwarteten sechs  Orientierungsläufe in sechs verschiedenen Gegenden. Das Gelände der  1.Etappe in der Nähe von Aspang war geprägt von steilen Flanken, vielen  Wegen und Gräben. Resi startete in der Klasse Damen 18 und bei größter  Hitze errang sie einen guten 3.Platz. Zu ihren Konkurrentinnen gehörten  auch Läuferinnen, die kurz vorher, wie Resi auch, an der  Juniorenweltmeisterschaft in Polen teilgenommen hatten. Constanze  Rathmann (Damen 50) bewältigte die Mitteldistanzstrecke, wobei die  Teilstücke verschiedene Kartenmaßstäbe aufwiesen, ebenfalls sicher und  belegte den 4.Platz von 23 Mitstreitern. Zum Wettkampfzentrum zur 2.  Strecke, einer Langdistanz, ging es mit dem Lift zur Skistation auf dem  Kampstein bei St.Corona. Die alpine Laufstrecke verlangte gute  Kondition. Resi wurde Sechste und Constanze Fünfte. Eine vollkommen  flache Etappe stand ihnen am 3.Tag bevor. Auf dem ehemaligen  Garnisionsübungsplatz bei Wiener Neustadt wurde mit Kompasslauf von Loch  zu Senke, weiter zu Ruinen und Eingängen ehemaliger Bunker gelaufen.  Schnelligkeit war hier entscheidend und die Abstände waren gering. Mit  Platz 4 blieb Resi an der Spitze dran, Constanze wurde Neunte. Nach  einem Ruhetag, den man für ein zusätzliches Training hätte nutzen können  oder zu einer Besichtigung von Wien, stand die 4.Etappe in Grimmenstein  an. Bei dieser Langdistanz um den „Kulmriegel“ waren viele  Kontrollposten an Felsen und Steinen zu finden. Gleich vom Start weg  mussten einige Höhenmeter überwunden werden. Durch gute Routenwahl und  viel Hanglaufen konnte man Höhenmeter einsparen, was Resi mit dem  vierten Platz gut gelang. Mit Platz 7 war Constanze auch zufrieden. In  Bad Fischau, wo bereits 2006 die Seniorenweltmeisterschaften ausgetragen  wurden, erwartete sie ein orientierungsmäßig anspruchsvolles Gelände.  Resi kam in dem feinkupierten Wald sehr gut zurecht und erkämpfte einen  3.Platz. Constanze hatte große Schwierigkeiten, den 1.Posten zu finden,  konnte sich dann aber doch noch gut konzentrieren und die anderen Posten  sicher anlaufen. Die Zeit reichte nur zum 16.Platz. Da aber ein Lauf  generell aus der Gesamtwertung gestrichen wurde, fiel dieser Lauf bei  ihr aus der Wertung. Die 6.Etappe um Witzelsberg wurde im Jagdstart  ausgetragen, d.h. der in der Gesamtwertung Führende ging als Erster an  den Start und die anderen starteten entsprechend ihres Abstandes zum  ihm. Resi ging als Vierte auf ihre Strecke von 5,0 km mit 230  Höhenmetern. Hohe Konzentration bei der Feinorientierung zeigte sie  während ihres Laufes und ihr war der vierte Platz in der Gesamtwertung  nicht mehr zu nehmen. Siegerin wurde hier Sandrine Müller aus der  Schweiz. Bei Constanze kämpften 3 Läuferinnen eng bei einander. Ein  Orientierungsfehler kostete ihr wertvolle Zeit. Mit dem erreichten  sechsten Gesamtplatz war auch sie zufrieden. V. Juutiliaien aus Finnland  gewann die Damen 50. Die vom HSV OL Wiener Neustadt perfekt  organisierten Wettkämpfe waren ein großer Erfolg für den Veranstalter  sowie für die Teilnehmer.


Junioren WM in Polen 2011
Juniorenweltmeisterschaft in Wejherowo (Polen) 2011

Gemeinsam mit 300 Läufern aus 36 Nationen kämpfte Resi Rathmann unweit  von Danzig in Polen , um die begehrten Medaillen im Sprint, auf der  Mittel- und Langdistanz sowie in der Staffel.

Der Sprint fand in der Innenstadt von Lebork statt. Zeitig ging Resi auf  ihre Strecke von 2,5 km und 22 Kontrollposten, die  orientierungstechnisch nicht so anspruchsvoll war und wo vor allem die  läuferische Komponente das Ergebnis bestimmte. Siegerin wurde Ida Bobach  (Dänemark), die auch noch weitere zweimal gewinnen sollte. Wegen der  hohen Leistungsdichte der Läufer wurde beim Sprint die Zeit schon in  Zehntel gemessen. Die Schmalkalderin platzierte sich im zweiten Drittel  der 130 Läuferinnen.

Das Ziel der Langdistanz befand sich im Amphitheater von Wejherowo. Resi  hatte eine anspruchsvolle Strecke von 7,8 km , 285 Höhenmeter und 20  Kontrollposten. Unweit der Ostseeküste warteten auf die Wettkämpfer  hügeliges Gelände mit stark variierender Belaufbarkeit. Dabei gab es  auch Schmetterlinge als Teilstücke, das heißt, ein Posten war mehrmals  anzulaufen. Auf den langen Postenverbindungen wählte Resi die richtigen  Routen. Mit einer Zeit von 72:45 min bewies sie ihre gute Kondition und  war mit dem erkämpften 58.Platz von 130 Startern sehr zufrieden.

Nach einem Ruhetag standen die Qualifikationsläufe für die Mitteldistanz  an. Nur 60 Läuferinnen erreichten das A-Finale. Auch hier war besonders  der Anfangsteil der Bahn tückisch und Parallelfehler machten zahlreiche  Hoffnungen zunichte. So erwischte es auch die Schmalkalderin und sie  qualifizierte sich nur fürs B-Finale. In diesem fand sie auch nicht die  nötige Konzentration während des Laufes. Dadurch unterliefen der  erfahrenen Läuferin Orientierungsfehler, bei denen sie wertvolle Zeit  verlor.

Im Finale der Herren-Mitteldistanz gab es eine noch nie dagewesene  Sensation. Drei Läufer sicherten sich zeitgleich die Goldmedaille.

Den Abschluss einer hervorragend organisierten Junioren-WM bildeten die  Staffelrennen. Die Startläuferin der deutschen Staffel, Josephine  Greiner (TSG Grünwald), konnte in der schnellen Anfangsphase des Rennens  im flachen Wald mit den anderen Teams nicht mithalten. Jeweils 5,7, km  hatte jede Läuferin zu absolvieren. Resi war als Zweite unterwegs und  machte durch einen fehlerfreien Lauf einige Plätze gut. Die  Schlussläuferin , Anna Reinhardt (USV Dresden), überquerte nach  insgesamt 2:09 Stunden als 18. Die Ziellinie von 28 Staffeln.

Als Fazit lässt sich sagen, dass dieses Event für die jungen  Orientierungsläufer jedes Mal ein Erlebnis ist, aber der Sprung zur  Spitze noch viel Arbeit bedeutet


Seniorenweltmeisterschaft 2012 Bad Harzburg/Deutschland

Deutschland war zum ersten Mal Austragungsort der Weltmeisterschaft der  Senioren im Orientierungslauf (WMOC). Eine anstrengende und  erlebnisreiche Woche liegt hinter der Familie Rathmann vom SV  Schmalkalden 04. Sie gehörten zu der Gemeinschaft von über 4000 Läufern  zwischen 35 und 95! Jahren aus 42 Nationen, die sich zur WMOC Anfang  Juli im Harz, organisiert vom MTK Bad Harzburg, trafen. Resi Rathmann  absolviert seit August 2011 ein Freiwillig soziales Jahr im Sport in Bad  Harzburg. Neben vielen anderen Einsatzstellen in den Sportabteilungen  des MTK, gehörte sie auch zum Organisationsteam der WMOC. So war sie in  der Vorbereitung und Durchführung vielseitig eingebunden, verzichtete  auf ihre Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft, da sich beide  Veranstaltungen zeitlich überschnitten und hatte großen Anteil am  hervorragenden Gelingen dieser Veranstaltung. Jens Rathmann unterstützte  mit vielen anderen freiwilligen Helfern das Organisationsteam während  der Wettkämpfe beim Auf- und Abbau der Zielgassen, Zelte und vieles  mehr. Fünf Mal waren die Wettkampfzentren an fünf verschiedenen Orten  auf- und abzubauen. Als aktive Läuferin war Constanze Rathmann  angereist. Leider konnte sie bis zu Beginn der Wettkämpfe aus  gesundheitlichen Gründen nicht trainieren. So ging es bei ihrer  Teilnahme weniger um gute Platzierungen, als vielmehr um das Erlebnis,  bei so einem großen Ereignis dabei zu sein, die fantastische Atmosphäre  bei der feierlichen Eröffnung in Bad Harzburg zu spüren, das  Sprachenwirrwarr im Wettkampfzentrum mitzuerleben, während der Läufe den  Wald kennenzulernen, mit Gegnern über die beste Route zu diskutieren,  mit den Siegern und Platzierten zu feiern und bei den  Rahmenveranstaltungen wie z.B. Harzer Abend mit Hexenspuk Spaß zu haben.

Der Sprintvorlauf wurde in und um den Kurpark in Bad Harzburg  ausgetragen. Schwierig und interessant zugleich war es, um so viele  Zuschauer und Häuser zu laufen. Bei vielen Richtungswechseln galt es,  die Übersicht nicht zu verlieren. 185 Konkurrentinnen hatte Constanze in  der Klasse Damen 50. Ihre Strecke von 2,5 km mit 12 Kontrollposten lief  sie in 22:41 min. Die schnellsten 80 Läufer qualifizierten sich für das  A-Finale, welches ein Tag später in der Altstadt von Goslar stattfand.  Leider im Regen, aber trotzdem im Höchsttempo sausten die Sportler an  Fachwerkhäuser vorbei, über Kopfsteinpflaster, kleine Brücken in  versteckte Hinterhöfe zu den Kontrollposten. Der Zieleinlauf erfolgte  direkt unterhalb der imposanten Kaiserpfalz. Constanze belegte den 22.  Platz im B-Finale (2,5 km, 12 KP in 18:58min). Zwei Goldmedaillen  erkämpfte Deutschland. Applaus und Respekt gab es vor allem für die  Leistungen der Teilnehmer, deren Alter 70 und mehr Jahre zählte. Nach  einem Ruhetag begannen die Qualifikationsläufe zur Langdistanz. Die  Anreise mit der Harzquerbahn nach Drei Anne Hohne zum 1.Lauf war für  viele Teilnehmer schon ein kultureller Höhepunkt. Der Wald ähnelte fast  skandinavischen Verhältnissen. Viele Kontrollposten waren an Steinen  aufgestellt. Constanze meisterte ganz gut ihre 4,5 km Strecke, die  orientierungsmäßig sehr anspruchsvoll war. Der 2.Qualifikationslauf  wurde rund um Clausthal-Zellerfeld ausgetragen. Dieses Gelände war  gekennzeichnet durch das Oberharzer Wasserregal (UNESCO-Weltkulturerbe)  mit vielen Teichen und Bächen. Bei trüben Wetter und großer Schwüle  kämpften sich die Senioren durch den feuchten Wald. Hier stand die  läuferische Komponente im Vordergrund. Durch Addition der Zeit beider  Läufe wurden die Finalisten ermittelt. Das Wettkampfzentrum zum Finale  befand sich in einer einmaligen Kulisse, dem gigantischen Huneberg  Steinbruch zwischen Bad Harzburg und dem Torfhaus. Der Wald bot vor  allem auf den längeren Strecken noch einmal jede Menge Steine und  Höhenmeter. Beim Zieleinlauf hatte man den 1141 Meter hohen Brocken im  Blick. Constanze belegte den 37.Platz im B-Finale (4,1 km, 10 KP in  51:29 min). Die Skandinavier demonstrierten mit Siegen in vielen  Altersklassen einmal mehr ihre Vormachtstellung im Orientierungslauf.  Über zwei Titel bei der Langdistanz konnte sich Deutschland freuen. Viel  Lob gab es von den Teilnehmern für die sehr gute Organisation. Mit  einer großen emotionalen Abschlussfeier und einem Feuerwerk fanden die  Weltmeisterschaften einen glänzenden Schlusspunkt.
JEC Junioren-europa-cup in St.Etienne /Frankreich 2013


Leider überschnitten sich die Deutschen Meisterschaften auf der  Langdistanz in Saarbrücken  mit dem Junior European Cup(JEC), bei dem  185 Jugendliche im Alter von 18-20 Jahren aus 14 Länder an den Start  gingen. An letzteren nahm Resi Rathmann teil, denn als zwanzigjährige  durfte sie zum letzten Mal teilnehmen. So konnte Resi ihren Deutschen  Meistertitel vom Vorjahr nicht verteidigen. Direkt aus dem  Trainingslager in Italien reiste die deutsche Mannschaft nach St.  Etienne in Frankreich. Den Auftakt bildete ein Sprint durch den Ort Le  Bassat, bei dem Resi den 32.Platz belegte.
Eingeschüchtert durch die steilen Hänge, vielen Höhenmeter, schwierige  Postenstandorte, Nebel und Dauerregen ging es am Samstag auf die  Langdistanz. Die Stein- und Brombeerfelder behinderten das Laufen sehr.  Resi, in der D20 startend, traf gute Routenwahlentscheidungen über ihre  Strecke von 7 km, 345 Hm und 19KP. Mit 1:15 h wurde sie 30. im starken  Starterfeld. Die große Überraschung war die Staffel. Resi lief im  zweiten Team mit Theresa Flechsig und Paula Starke vom USV TU Dresden.  Alle drei präsentierten sich hervorragend, wurden Elfte von 28 Staffeln  und distanzierten klar das erste deutsche Team, welches bereits bei der  Jugendweltmeisterschaft stark aufgetreten war


Saxbo 2014 Liberec

Zu Pfingsten fanden die Sächsisch-Böhmischen Orientierungslauftage  (SAXBO) am südwestlichen Rand des Isergebirges nördlich von Liberec  statt. Dorthin hatte sich ein Team vom SV Schmalkalden 04 auf den Weg  gemacht, um Orientierungslauf im felsigen Gelände zu erleben. 1500  Läufer trotzten der Hitze und gaben ihr bestes.Das steile, mit  Steinfeldern und Bruchholz durchsähte Gelände forderte bewegliche Beine  und Kraft, die Karte genaues Lesen sowie Generalisierungsgabe. Selbst  bei einem Kartenmaßstab von 1:10.000 war es schwer, Details im Laufen zu  erkennen. Viele Posten waren an Steinen oder Felsdurchgängen postiert  und manche Routenwahl ging über eine längere Distanz. Die Schmalkalder,  die kaum in solchen Gebieten trainieren können, hatten mal Glück und mal  Pech beim Postenanlaufen. Resi Rathmann in der Klasse Damen Elite(DE)  bewies ihr gutes läuferisches Können und Orientierungssicherheit in den  Felsen, benötigte 90:19 min auf 7,8 km mit 12 Kontrollposten (KP) am 1.  Tag und freute sich sehr über den 6. Platz von 58 Starterinnen. Jörg  Kirchner (H45) verzweifelte fast am 1.Posten, denn ihn suchte er 30 min,  konnte dann aber die Karte besser interpretieren und lief seine Strecke  zu Ende. Gabi Kirchner und Constanze Rathmann in der D50 sowie Jens  Rathmann (H50) waren nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen und  landeten im Mittelfeld. Am 2.Tag, auf der Mitteldistanz, belegte Resi  Rathmann in der DE nochmal einen18.Platz unter 78 Mitstreiterinnen,  während die anderen reichlich positive und negative Erfahrungen  sammelten


Seniorenweltmeisterschaften 26.07.-1.08.2015 Göteborg Schweden

Zwei Orientierungsläufer vom SV Schmalkalden 04, Jens und Constanze  Rathmann, reisten zu Wettkämpfen nach Schweden, wo der Orientierungslauf  (OL) als Volks- und Massensport sehr verbreitet ist. Es begann mit dem  O-Ringen, die größte Orientierungslaufveranstaltung der Welt, die dieses  Jahr rund um Boras (östlich von Göteborg) stattfand. 16 000 Läufer  wetteiferten  bei einem Orientierungslauf an 5 aufeinanderfolgenden Tagen   um gute Ergebnisse. Gestartet wurde sechs Stunden lang an fünf  verschiedenen Starts. Am Ende der Strecken waren 9 Zielgassen, wobei der  Sponsor auf der Startnummer die Einlaufgasse zuwies. Wir hatten Respekt  vor dem  schwedischen Wald, denn es gibt dort  kaum Wege, viele Bergrücken und Hügel mit anspruchsvollen 20-30 m  Höhenunterschied, viele Sümpfe und viele Steine, wovon nur die größten  auf der Karte vermerkt sind. So nutzten wir diesen Wettkampf, um uns an 3 Tagen   mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, sammelten positive wie  negative Erfahrungen. Beeindruckend war am letzten Tag der Zieleinlauf  in die Sportarena von Boras unter den Blicken von Tausenden  Orientierungsläufern.

Dies alles diente als Vorbereitung für die Seniorenweltmeisterschaften  im Orientierungslauf, die vom 26.Juli bis 1.August in Göteborg stattfand  und wir zu den  3000 Läufern aus 38 Nationen im Alter von 35-95 Jahren gehörten, die   den Kampf um gute Platzierungen aufnahmen. Die Wettkämpfe auf der  Sprintdistanz wurden im Nordteil, unweit des Hafens von Göteborgs  ausgetragen. Diese führten im Stadtgebiet Eriksberg durch einen Mix aus  Wohn- und Geschäftshäusern, Parkbereichen und Waldabschnitten. Die  Belaufbarkeit war sehr gut.  Jens Rathmann (Klasse  Herren 50) hatte in der Qualifikation 173 Mitstreiter. 3,2 km mit 16  Kontrollposten (KP) waren zu absolvieren, die er schnell und sicher in  19:08 Minuten bewältigte. Vom 4. zum 5.KP hatte er mit 11 Sekunden sogar  die schnellste Teilstreckenzeit. Die Abstände zwischen den Läufern  betrugen nur Sekunden und so verpasste er mit seiner Zeit ganz knapp den  Einzug ins A-Finale der besten 80 Läufer. Constanze Rathmann (Damen 50)  lief auf der laufbetonten Strecke (2,0 km,13KP) eine Zeit von 13:34  Minuten und freute sich sehr, unter den besten 60 Damen von   insgesamt 126 zu sein, die am nächsten Tag im A-Finale starten durften.  Leider war das Wetter am Finaltag auch regnerisch und kalt. Die  Strecken waren orientierungstechnisch anspruchsvoller. Constanze  erwischte keinen guten Tag. Beim Anlaufen eines Kontrollposten oberhalb  einer Felswand war sie unkonzentriert, interpretierte die Karte nicht  richtig, verlor viel Zeit, die man beim Sprint auch nicht mehr aufholen  kann und war über ihren 53.Platz enttäuscht. Bei Jens klappte es viel  besser. Er bestätigte seine Leistung vom Vortag und freute sich über den  23.Platz von 77 Teilnehmern im B-Finale. Nach einem Ruhetag begannen  die Qualifikationsläufe über die Langdistanz, die in Delsjön (östlich  von Göteborg) ausgetragen wurden. Bei strömenden Regen ging es auf die  Strecken, Jens hatte 5,6 km und Constanze 4,1 km zu laufen. Der Start  befand sich auf den einzigen Weg, den es auf der Karte gab. Von einem  Posten zum nächsten ging es nahe an der Luftlinie (kürzeste Verbindung  zwischen den Posten) mit Kompasslauf durch Sümpfe, über Hügel, an  Felswänden entlang. Wenn man einmal die Orientierung verlor, war es  schwer, etwas Markantes zu finden, denn alles ähnelte sich. Besonders in  Postennähe  fehlte die Orientierungssicherheit. Durch Fehlentscheidungen   gab es einige Suchaktionen, die Zeit kosteten. Eine Überraschung gab es  für Constanze, denn ein Elch kreuzte ihre Bahn. Auch beim   2.Qualifikationslauf wurde weder das Wetter noch die Leistung besser.  So erreichte keiner von beiden das A-Finale. Am Finaltag kam die Sonne  heraus, die Atmosphäre im Wettkampfzentrum Skatas war hervorragend.  Jens   platzierte sich unter den 92 B-Finalteilnehmern auf Rang 62. Constanze  absolvierte ihre 3,6 km mit 13 KP dieses Mal ohne größere Probleme, traf  richtige Routenwahlentscheidungen, benötigte 55:18 Minuten und freute  sich sehr über den 9.Platz von 60 Läuferinnen. Damit gingen anstrengende  und erlebnisreiche Wochen zu Ende


Weltcup im Ski-Orientierungslauf im Erzgebirge 2016

In Oberwiesenthal fand letztes Wochenende die größte internationale  Ski-Orientierungslauf-Veranstaltung, die es je in Deutschland gegeben  hat, statt. Die Weltspitze eröffnete die zweite Runde im Weltcup und die  Senioren trugen ihre Weltmeisterschaften aus.
Gut 100 Starter, unter anderen aus Schweden, Norwegen, Russland,  Tschechien und USA, waren im Weltcup am Start. Dabei auch Resi Rathmann  vom SV Schmalkalden 04.

Los ging es mit dem Sprint bei klirrender Kälte und Sonnenschein. Beim  Ski-Orientierungslauf (OL) steht im Gegensatz zum OL im Sommer das  Skilaufen im Vordergrund und nicht die Orientierung. Man muss die  Strecken zu den Posten anhand einer speziellen Karte (enthält  Informationen zu Gelände, Steigung und auch Qualität der Loipen) und  seinen persönlichen Skifertigkeiten entsprechend wählen. Das gelang Resi  auf ihrer Sprintstrecke von 3,0 km mit 11 Kontrollposten(KP) ganz gut,  denn mit einer Zeit von 28:34 min war sie beste Deutsche und belegte den  31. Rang.

Am Samstag war der Wetterumschwung mit Schnee und Eisregen auf der  Mitteldistanz eine Herausforderung für Teilnehmer und Ausrichter.  Kleinere Routenwahlfehler von Resi auf den 6,5 km mit 250  Höhenmetern(HM) und 13 KP bescherten ihr Platz 34 in 59:17 Minuten.

Ohne Ruhetag wurde am Sonntag die Langdistanz absolviert, die klar die  Handschrift von Bahnleger Harald Männel trug (Damen: 10,6 km  (Luftlinie), 510 Hm, 15 KP). Der ehemalige Bundestrainer verlangte von  den Teilnehmern viele Höhenmeter und entsprechend gute Kondition ab. Bei  den deutschen Damen gelang Anne Röhnert (Post SV Dresden) als 26. die  beste Platzierung für das deutsche Team. Resi belegte Rang 29 mit einer  Zeit von 1:51:43 h .

Dann zog der Wettkampftross nach Klingenthal, wo am Dienstag der Weltcup  in der Sprintstaffel ausgetragen wurde. Bei der Sprintstaffel laufen  eine Dame und ein Herr wechselweise je drei Mal. Die Nationen dürfen  mehrere Teams an den Start stellen. Deutschland I und II mit Rieke Bruns  (MTK Bad Harzburg) und Mark Huster (SV Sachsen 90 Werdau) sowie Resi  Rathmann (SV Schmalkalden) und Wieland Kundisch (USV TU Dresden)  wechselten sich in ihren Positionen immer wieder ab, am Schluss mit dem  glücklicheren Ende für Rathmann/Kundisch, die nach 94:06 Minuten als 14.  (von 20 Staffeln) einen Platz vor Bruns/Huster ins Ziel kam.

 Am Mittwoch ging die insgesamt fünf Wettkämpfe zählende Weltcup-Runde  im Erzgebirge mit der Staffel zu Ende. Auch wenn die Schneeverhältnisse  durch das starke Tauwetter alles andere als ideal waren, konnte die  Staffel noch unter regulären Bedingungen in Klingenthal ausgerichtet  werden. Bei den Herren gewannen die Schweden auch den letzten  Wettbewerb. Resi wurde in der deutschen Herrenstaffel eingesetzt und  schlug sich wacker. Das Trio kam in der Nationenwertung auf den 6.Platz


Arge Alp Cup Schweiz 14.10.18


Der Kanton St. Gallen in der Schweiz organisierte dieses Jahr den  Arge-Alp Länderwettkampf im Orientierungslauf auf den Flumserbergen. Die  700 Athleten aus der Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich  fanden traumhafte Bedingungen vor. Unter ihnen Resi Rathmann vom SV  Schmalkalden 04, die in der Damenelite eine Strecke von 7 km mit 17  Kontrollposten und 400 Höhenmeter zu bewältigen hatte. Lange  Routenwahlen mit vielen Höhenmetern und kurze mit Posten in  feincoupierten Geländekammern wechselten sich ab und forderten die  Athleten. Resi erreichte nach 77:44 min das Ziel bei der Talstation  Tannenboden und freute sich über einen sehr guten 8.Platz unter 29  Konkurrentinnen


Schweden 2018
 
Der O-Ringen, das ist ein 5-Tage- Orientierungslauf in Schweden, an dem jedes Jahr Tausende von Läufer teilnehmen und der jedes Jahr in einem anderen Landesteil stattfindet. In Schweden ist der Orientierungslauf (OL) als Volks- und Massensport sehr verbreitet. Höga Kusten (Hohe Küste), ein Gebiet an der Ostküste Schwedens und am Bottnischen Meer gelegen, war dieses Jahr der Austragungsort. Dieses schöne Felsengebiet kennenzulernen, das lockte auch die Orientierungsläufer, Jens und Constanze Rathmann vom SV Schmalkalden 04. So wurde  dieser Wettkampf Mitte Juli 2018 mit einem Anfahrtsweg von 2000 km in Angriff genommen. 16 000 Läufer aus  40 Länder, dabei 41 deutsche Orientierer, wetteiferten an 5 aufeinanderfolgenden Tagen im Gebiet um Örnskölsdvik. Das Wettkampfzentrum befand sich im Fjällsrävencenter, dem Firmensitz des bekannten Outdoorherstellers für Bekleidung und Ausrüstung. Die angebotenen Trainingsmöglichkeiten wurden von den Schmalkaldern genutzt, um ein Gefühl für schwedische Wälder mit seinen vielen Steinplatten, Hügeln, wenigen Wege, aber vielen Sümpfen zu erhalten.  Constanze lief in der Klasse Damen 55 und Jens in der Herren 50 . Gestartet wurde jeden Tag 5 Stunden lang an verschiedenen Starts, je nach Altersklasse. Beeindruckend war auch der Zieleinlauf am Ende der Strecken. Es gab 8 Zielgassen, wobei der Sponsor auf der Startnummer die Einlaufgasse zuwies.  Die erste Etappe um die Vitsjöbergens Höhen begann mit Regen und ein bisschen Abkühlung und  die Zielarena  war bereits vor 24 Jahren schon einmal genutzt worden. In der D55 waren 3,9 km mit 8 Kontrollposten (KP) und in der H50 5,7 km mit 10 KP zu bewältigen. Die Aufregung am Start schlug um in genaues Kartenstudium. Man durfte sich auch nicht von den unzähligen anderen Läufern und vielen Posten von anderen Bahnen ablenken lassen. Constanze hatte 104 und Jens 145 Konkurrenten. Da zählte jede Sekunde. Aber bereits zum ersten Posten verlor Constanze Zeit. Danach änderte sie die Routenwahl. Mit direktem Kompasslauf  quer über zerklüftete Steinfelder und Brombeersträuchern fand sie die anderen Posten fehlerfrei und belegte Platz 83 in 69 min. Jens hatte auch kleinere Unsicherheiten, aber  war mit seinem Lauf zufrieden. Er benötigte 111 min.
 
Zur zweiten Etappe schien die Sonne wieder und das Laufgebiet  schloss den Sundsberg ein. Atemberaubende Ausblicke und anstrengende Anstiege gehörten zur Strecke und die Posten waren vorwiegend an kleinen Mauern postiert, die sich kaum von den vielen anderen Steinen und Steinplatten unterschieden. Jens sein Lauf war vergleichbar mit dem ersten Tag. Constanze dagegen lief zwischen den Posten sicher. In Postennähe fehlte aber die Orientierungssicherheit, so dass sie die Posten nicht gleich fand. Die Zeit schritt voran, die gelaufenen Meter wurden immer mehr und die Platzierung immer schlechter.
 
Nach einem Ruhetag war der dritte Wettkampftag eine mittellange Distanz. Das Wettkampfzentrum in Backsjö war wunderschön an einem See gelegen. Der Start war auf dem Slätterberg und die Strecke ähnelte einen Downhill-OL  auf höchstem Niveau. Die Posten im detaillierten Hang waren Wettkampf entscheidend. Man sollte vorher genau sicher sein, bevor man bergab stieg. 3,2 km in 66 Minuten  für Constanze und 4,1km in 75 min für Jens hießen die Ergebnisse.
 
Die härteste Etappe folgte am vierten Tag in den Visarbergen. Die Gletscher hatten tiefe Täler und  zerklüftetes Terrain geschaffen. Pure Wildnis und lange Postenverbindungen mit mehreren Routenwahlmöglichkeiten erwarteten die Läufer. Für Constanze und Jens spielte nicht vorrangig die Zeit, sondern das Finden aller Posten, die wichtigste Rolle. Jens konnte sich von Platz 141 nach der 1.Etappe  auf den 121. Platz nach der vierten Etappe verbessern. Auch Constanze holte Plätze auf. Mit einem Jagdstart ging es in die fünfte Runde. Das bedeutete, dass der Führende in jeder Klasse als erster auf die Strecke durfte und die anderen folgten entsprechend ihrem Rückstand. Im Ziel von Skyttis Sportzentrum gab es spannende Entscheidungen. Das Gelände mit dichtem Loipennetz und einigen Sumpfpassagen war eine Wohltat für die Füße. Die hohen Temperaturen forderten die Wettkämpfer noch zusätzlich.  Für 4,0 km und 9 KP benötigte Constanze 61 min, wurde 85. an diesem Tag und kam in  der Gesamtwertung auf Rang 93 . Jens hatte nochmal 5,9 km mit 13 KP zu bewältigen. Leider vergaß er an einem Posten die Lochung des  Si-Chip, den man am Finger trägt. So wurde kein Nachweis registriert und erst im Ziel beim Auswerten des Chips erfuhr er von seinem Missgeschick. Darüber war er sehr enttäuscht, denn so fiel er aus der Gesamtwertung, obwohl er seine Bahn vollständig absolviert hatte.
 
In Erinnerung bleibt die perfekte Organisation, das freundliche Miteinander der Läufer , die anspruchsvollen Strecken und die Lust auf den nächsten O-Ringen. Von dieser Veranstaltung gibt es auf unserer Homepage www.oler.de einen Audioblog mit Videos und Bildern.
 
 
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