2016 - Oler

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Bis jetzt haben wir einzeln trainiert. Mit IOrienteering wird Bahn vorbereitet und kann dann von jedem zum beliebigen Zeitpunkt abgelaufen werden. Im Moment treffen wir uns einmal die Woche, aber nicht immer an einem bestimmten Wochentag.
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2016

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Ski Weltcup Oberwiesenthal 22.-26.01.2016
Weltcup im Ski-Orientierungslauf im Erzgebirge

In Oberwiesenthal fand letztes Wochenende die größte internationale Ski-Orientierungslauf-Veranstaltung, die es je in Deutschland gegeben hat, statt. Die Weltspitze eröffnete die zweite Runde im Weltcup und die Senioren trugen ihre Weltmeisterschaften aus.

Gut 100 Starter, unter anderen aus Schweden, Norwegen, Russland, Tschechien und USA, waren im Weltcup am Start. Dabei auch Resi Rathmann vom SV Schmalkalden 04.

Los ging es mit dem Sprint bei klirrender Kälte und Sonnenschein. Beim Ski-Orientierungslauf (OL) steht im Gegensatz zum OL im Sommer das Skilaufen im Vordergrund und nicht die Orientierung. Man muss die Strecken zu den Posten anhand einer speziellen Karte (enthält Informationen zu Gelände, Steigung und auch Qualität der Loipen) und seinen persönlichen Skifertigkeiten entsprechend wählen. Das gelang Resi auf ihrer Sprintstrecke von 3,0 km mit 11 Kontrollposten(KP) ganz gut, denn mit einer Zeit von 28:34 min war sie beste Deutsche und belegte den 31. Rang.

Am Samstag war der Wetterumschwung mit Schnee und Eisregen auf der Mitteldistanz eine Herausforderung für Teilnehmer und Ausrichter. Kleinere Routenwahlfehler von Resi auf den 6,5 km mit 250 Höhenmetern(HM) und 13 KP bescherten ihr Platz 34 in 59:17 Minuten.

Ohne Ruhetag wurde am Sonntag die Langdistanz absolviert, die klar die Handschrift von Bahnleger Harald Männel trug (Damen: 10,6 km (Luftlinie), 510 Hm, 15 KP). Der ehemalige Bundestrainer verlangte von den Teilnehmern viele Höhenmeter und entsprechend gute Kondition ab. Bei den deutschen Damen gelang Anne Röhnert (Post SV Dresden) als 26. die beste Platzierung für das deutsche Team. Resi belegte Rang 29 mit einer Zeit von 1:51:43 h .

Dann zog der Wettkampftross nach Klingenthal, wo am Dienstag der Weltcup in der Sprintstaffel ausgetragen wurde. Bei der Sprintstaffel laufen eine Dame und ein Herr wechselweise je drei Mal. Die Nationen dürfen mehrere Teams an den Start stellen. Deutschland I und II mit Rieke Bruns (MTK Bad Harzburg) und Mark Huster (SV Sachsen 90 Werdau) sowie Resi Rathmann (SV Schmalkalden) und Wieland Kundisch (USV TU Dresden) wechselten sich in ihren Positionen immer wieder ab, am Schluss mit dem glücklicheren Ende für Rathmann/Kundisch, die nach 94:06 Minuten als 14. (von 20 Staffeln) einen Platz vor Bruns/Huster ins Ziel kam.

Am Mittwoch ging die insgesamt fünf Wettkämpfe zählende Weltcup-Runde im Erzgebirge mit der Staffel zu Ende. Auch wenn die Schneeverhältnisse durch das starke Tauwetter alles andere als ideal waren, konnte die Staffel noch unter regulären Bedingungen in Klingenthal ausgerichtet werden. Bei den Herren gewannen die Schweden auch den letzten Wettbewerb. Resi wurde in der deutschen Herrenstaffel eingesetzt und schlug sich wacker. Das Trio kam in der Nationenwertung auf den 6.Platz.


Saisonstart TLM Mittel Erfurt 9.04.16
Erfolgreicher Saisonstart

Die Orientierungsläufer des SV Schmalkalden 04 kehrten Anfang April mit einem kompletten Medaillensatz von den Thüringer Meisterschaften auf der Mitteldistanz zurück. Auf dem Drosselberg bei Erfurt organisierte der SV Handwerk diesen Wettkampf. Bei einer Mitteldistanz sind die Streckenlängen kurz, die Kontrollpostenanzahl ist hoch und es wird im Wald gelaufen (beim Sprint geht’s auch mal durch die Stadt). Im noch relativ offenen Wald war von den Läufern vor allem sicherer Kompasslauf von Kontrollposten(KP) zu KP gefordert. Viele kleine Geländeobjekte wie Gruben, Grabenabzweige, Wurzeln und Kuppen dienten als Postenstandorte. Thüringenmeister in der Klasse Herren 75 wurde Dieter Rathmann. Er benötigte für seine Strecke mit 2,2 km und 12 KP 36:42 min. Die Klasse mit den meisten Startern war die Klasse Damen 45-54 mit 15 Teilnehmern. Auf 3,2 km waren 17 KP anzulaufen. Orientierungssicher und schnell war Gabi Kirchner unterwegs und in 30:57 min sicherte sie sich die Silbermedaille. Auf den dritten Rang mit einer Zeit von 32:26 min platzierte sich Constanze Rathmann. Weitere gute Ergebnisse erzielten Christian Storandt (H21, 5.Platz), Ulli Fischer (H65,7.Platz) und Jens Rathmann (H45, 10.Platz).

Bereits eine Woche zuvor starteten die Schmalkalder bei den Stadtmeisterschaften Coburg auf der Mitteldistanz in ihre neue Saison. Dieser Lauf zählte auch gleichzeitig als Thüringer Landesranglistenlauf. Das Wettkampfgelände befand sich nahe der Veste Coburg und in dem Steilhanggelände waren viele Höhenmeter zu bewältigen. Wer die optimalen Routen zwischen den Posten fand, vermied zusätzliche Höhenmeter. Da viele Klassen die gleiche Bahn liefen, war ein guter Vergleich der Zeiten und tatsächlich gelaufenen Strecken, möglich. Gute Kondition zeigten Gabi Kirchner in der D45 mit dem 1.Platz und Constanze Rathmann als Zweite von 9 Starterinnen. In der D19 siegte Anne Storandt und Dieter Rathmann belegte Platz 2 in der H65+.

Vergangenes Wochenende wurde ein Langdistanz-Orientierungslauf in Blankenhain bei Bad Berka vom OLV Weimar organisiert. Dieses Mal ging es bei regnerischem und kühlem Wetter in den Wald, in dem vor kurzem erst viele Bäume gefällt worden waren und dadurch das Querfeldeinlaufen durchs Unterholz recht kräftezehrend war. Gabi Kirchner präsentierte sich wiederholt in Bestform. Als Einzige in der Klasse Damen 45-54 bewältigte sie ihre 3,7 km mit 12 KP ohne Fehler, brauchte nur 42 Minuten und gewann mit großem Vorsprung. Alle anderen Konkurrentinnen berichteten von Orientierungsfehlern und Suchaktionen. Trotzdem konnte sich ihre Vereinskollegin Constanze Rathmann noch den 3.Platz von 10 Startern sichern. Viele Ranglistenpunkte erwarb Dieter Rathmann mit den 2.Platz in H75 und Ulli Fischer mit den 3.Platz in der H65. In der Zwischenwertung führt Gabi Kirchner die Thüringen Rangliste in der D45 souverän an und startet nächstes Wochenende gemeinsam mit Jörg Kirchner bei den Deutschen Bestenkämpfen im Ultralang-Orientierungslauf in der Nähe von Storkow (südöstlich von Berlin)


DBK Ultralang 23.05.16 Storkower Heide/Berlin
Ultralang Orientierungslauf

Traditionell bilden die Bestenkämpfe über die Ultralangstrecke den Auftakt der großen Bundesveranstaltungen im Orientierungslauf.
Rund 500 Orientierungsläufer starteten in der eiszeitlich geprägten Storkower Heide südöstlich Berlins bei den Deutschen Bestenkämpfen im Ultralang-OL. Vom SV Schmalkalden 04 hatten sich Gabi und Jörg Kirchner auf den weiten Weg gemacht. Der Ausrichter, ESV Lok Berlin Schöneweide, bot den Teilnehmern OL-Genuss auf extralangen Bahnen durch Kiefernwald mit größtenteils weiter Sichtbarkeit. Die mäßig feinen Höhen forderten vor allem richtungsgenaues Laufen und es wurden hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten erwartet. In der Klasse Damen 50 hatte Gabi 7,3 km mit 115 Höhenmetern(Hm) und 13 Kontrollposten(KP) zu meistern. Leider begann sie ihre Strecke mit einem Fehler zum 1. KP, bei dem sie gegenüber der Konkurrenz Zeit verlor. Dann klappte es gut mit dem Kompasslauf von Posten zu Posten. Allerdings erwiesen sich die Kuppen und der angenehm belaufbare Gras-Moos-Boden auf Dauer ziemlich kraftraubend. Kurz vorm Ende gab es Unsicherheiten beim Anlaufen des 11.Postens. Nach 83:18 min überquerte Gabi die Ziellinie und belegte damit den 10.Platz. Anspruchsvolle 12,9km mit 240 Hm und 17 KP waren von Jörg in der Herren 50 zu absolvieren. Mit einem gleichmäßigen Lauf ohne Orientierungsprobleme erkämpfte er den 37.Platz.

Tags darauf fand an gleicher Stelle ein Bundesranglistenlauf über die Mitteldistanz statt. Der Veranstalter hatte nahezu jedes Loch und Senke als Postenstandort genutzt. So war akribische Postencodekontrolle bis ganz zum Schluss wichtig, um nicht aufgrund eines falschen Postens disqualifiziert zu werden. Gabi hatte sich am Vortag mit dem Wald anfreunden können und zeigte auf der Mitteldistanz über 2,8 km mit 11 KP, dass sie auch in der Feinorientierung sicher ist. Dieses Mal lief sie konzentriert und ohne Fehler und mit einer Zeit von 28:46 min freute sich sehr über den 6.Platz unter 21 Mitstreiterinnen. Jörg seine Strecke betrug 4,1 km mit 13 KP und nach 49:35 min erreichte er das Ziel. Nächster Höhepunkt der Schmalkalder Orientierungsläufer ist der Start beim 3-Tage -OL in Pulsnitz/Sachsen über Pfingste


3Tage OL Pulsnitz 14.-16.05.16
Mehrtage- Orientierungslauf in Pulsnitz und Saxbo in Oybin 2016

Rund 700 Orientierungsläufer(OLer) aus 8 Nationen reisten am Pfingstwochenende in das sächsische Pulsnitz, unter ihnen auch fünf Sportler vom SV Schmalkalden 04. Bereits 2002 waren die Wälder rings um das Forsthaus Luchsenburg Austragungsort des traditionellen 3-Tage-OL des Post SV Dresden gewesen. Auf dem Programm standen zwei Bundesranglistenläufe auf der Mittel- und Langdistanz sowie ein Jagdstartrennen. Für die Schmalklalder begannen die Wettkämpfe bei dem Mitteldistanz-OL nur mit Platzierungen im Mittelfeld (Resi in der Damenelite Platz 14, Gabi Kirchner Damen 50 Platz 21, Jörg Kirchner (42.) und Jens Rathmann 45. in der Herren 50). Nur Constanze Rathmann in der Damen 55 war mit Platz 7 zufrieden, aber nicht mit ihrer Laufzeit. Nicht die Hänge am "Ohorner Steinberg" waren das Problem, sondern die vielen dicht und dornig bewachsenen Stellen, die die Bahnleger gekonnt für herausfordernde Routenwahlen und knifflige Postenstandorte genutzt hatten. Wer sich für die Querfeldeinroute entschied verlor meistens zu viel Zeit. Am 2.Tag zur Langdistanz kamen noch Nässe und Kälte dazu und auf dem steinigen Untergrund war erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Resi hatte auf 9,2 km mit 310 Höhenmetern(Hm) und 14 Kontrollposten (KP) anzulaufen. Nach 81:38 min überquerte sie als Fünfte von 24 Konkurrentinnen die Ziellinie. Auch Gabi Kirchner kam mit den Orientierungsaufgaben an diesem Tag viel besser zurecht und wurde Zehnte. Constanze suchte zweimal am falschen Ort und rutschte auf den 11.Platz. Jens berichtete von einem ausgeglichenen fehlerfreien Lauf über 7,1 km mit 12 KP und rangierte sich auf den 32.Rang ein. Jörg machte die schlechte Belaufbarkeit zu schaffen. Er wurde 39. Am dritten Tag ging es in flacheres Gelände mit vielen Sümpfen und Gräben zum Jagdrennen. Bei diesem startet, der bis dahin Führende, zuerst und die anderen folgen entsprechend ihren Rückständen. Gabi hatte sich in den letzten Tagen mit dem Wald angefreundet, denn die abschließende Etappe von 4,2 km mit 9 KP bewältigte sie schnell und fehlerfrei in 42:18 Minuten, wurde Tagesfünfte und rutsche in der Gesamtwertung noch auf den 9.Platz von 31 Startern. Constanze, die in ihrer Klasse Konkurrenz aus allen 8 Nationen hatte wurde in der Gesamtwertung 8. von 26 Startern und viertbeste Deutsche. Resi lief ihre abschließenden 8 km in 67:21 min und belegte insgesamt den 8.Platz. Jens kam auch nach dem dritten Lauf zufrieden aus dem Wald. Insgesamt Platz 29 von 54 Teilnehmern. Jörg konnte leider nur noch wandernd seine 3.Bahn absolvieren. In Erinnerung bleibt auch eine spezielle Auflage von OLer-Lebkuchen als Zielgeschenk.

Eine Woche später starteten Constanze und Jens Rathmann bei der SAXBO im Zittauer Gebirge. In dem herrlichen Sandsteinfelsengebiet um Oybin waren viele Posten an Steinen postiert und viele Höhenmeter zu bewältigen. Vor allem tschechische Orientierungsläufer dominierten in allen Klassen. Auf den orientierungstechnisch schwierigen Strecken belegte Constanze den 8.Rang in der Damen 55 (3,9 km, 11KP und 180 Hm) und Jens, der auf 5,2 km und 380 Hm 12 KP in den Felsen zu finden hatte, wurde 22


TM Staffel 28.5.16 Heyda/Ilmenau
Thüringer Meisterschaft im Staffel-Orientierungslauf

Am Wochenende richtete die TU Ilmenau die Thüringer Meisterschaften im Staffel-Orientierungslauf in der Umgebung von Heyda aus. In Thüringen können die älteren Läufer in gemischten Staffeln unter bestimmten Vorgaben (Alter und Geschlecht) in der Klasse Senioren Mix starten. Diese Möglichkeit nutzte auch der SV Schmalkalden 04 und schickte mit Jörg Kirchner, Ulrich Fischer und Christian Storandt eine Staffel ins Rennen. Die Startläufer der insgesamt 28 Staffeln in der Kinder-, Damen,- Herren- und Senioren Mix-Kategorien wurden beim Massenstart gemeinsam auf ihre Strecken geschickt. Jörg hatte 3,8 km mit 19 Kontrollposten(KP) zu absolvieren. Das Gelände war relativ flach und gut zu durchqueren. Man durfte nur nicht die Übersicht bei den vielen Schneisen verlieren. Bereits nach 42:49 Minuten wechselte er auf Ulli, der mit seínen fast 70 Jahren auf den 3,2 km achtzehn KP anzulaufen hatte. Kurz vor dem Ziel waren 6 KP auf engem Raum postiert und da war besonders die Feinorientierung gefordert. Als Dritter ging Christian auf die Strecke. Einen Posten lief er nicht ganz sicher an und verlor dadurch Zeit. Am Ende belegte die Staffel den 7.Platz. Constanze Rathmann nutzte ihr Zweitstartrecht für den USV Jena und startete dort in der Damenstaffel mit Anke Zentraf und Sabine Bräuer, die sich die Bronzemedaille erkämpfte.


DM Staffel /DBK Mannschaft Borstendorf 4.+5.06.16

Am vergangenen Wochenende starteten 800 Orientierungsläufer aus dem gesamten Bundesgebiet bei den Deutschen Staffelmeisterschaften und zu den Deutschen Bestenkämpfen im Mannschaft-OL im Erzgebirge in der Nähe der sächsischen Gemeinde Borstendorf. Ausrichter war der SV Lengefeld. Bereits am Freitag nutzten Gabi und Jörg Kirchner vom SV Schmalkalden 04, die Möglichkeit an einem Sprint-OL in der Nähe von Dittersdorf teilzunehmen. Ein Schmalkalder Männerteam mit Jörg Kirchner, Ulrich Fischer und Jens Rathmann war in der Klasse Herren 145 (d.h. das Gesamtalter beträgt mindestens 145 Jahre) am Start. Nur drei Jahre fehlten der Mannschaft, sonst hätten sie in der H175 laufen können. Bei schwülwarmen Wetter wurden am Samstag 240 Staffeln in mehreren Startwellen in den Wald geschickt. Da Gabi Kirchner und Constanze Rathmann leider eine dritte Mitstreiterin für eine Vereinsstaffel fehlt, haben beide ein Zweitstartrecht bei USV Jena. Gabi startete für USV Jena I und Constanze für USV Jena II in der Klasse Damen 145 jeweils als Startläufer. 4 km mit 15 Kontrollposten (KP) bewältigten sie in dem mit vielen Wasserläufen und Sümpfen durchzogenen Gebiet recht gut und wechselten im Mittelfeld. Im Endergebnis erkämpfte die Staffel mit Gabi den guten 6.Platz und das Team mit Constanze wurde Zehnte. Bei den Männern waren 5,4 km mit 18 KP zu absolvieren. Die Strecken im Röthenbacher Wald verlangten gute technische Fähigkeiten und eine ausreichende Kondition. Startläufer Jörg wechselte nach 81 Minuten auf Ulli. Ulli, der Älteste in der Mannschaft, brauchte auf seiner Strecke etwas länger, zeigte aber Durchhaltevermögen. Besonders auf der kraftraubenden ansteigenden Pflichtstrecke zum Ziel wurden die letzten Reserven hervorgeholt. Jens absolvierte seine Bahn in 78 min und am Ende hieß es Platz 19.

Die steileren Bereiche im Süden des Laufgebietes wurden am Sonntag zum Mannschafts-OL genutzt. Bei dieser Disziplin starten alle 3 Läufer des Teams zusammen. Sie haben Pflichtposten auf ihrer Laufkarte, die jeder anzulaufen hat und Wahlposten, die kurz nach dem Start so aufzuteilen sind, dass sich die 3 Läufer fast zeitgleich am Endposten wieder treffen und gemeinsam ins Ziel laufen können. Das erfordert kluges Aufteilen in kurzer Zeit und gutes Einschätzen der Fähigkeiten der Mitstreiter. Das Männerteam hatte 7 Pflicht- und 36 Wahlposten. Um Ulli zu entlasten, brauchte er nur seine Pflichtposten anzulaufen, was eine Strecke von 5,6 km bedeutete. Jens und Jörg teilten sich die Wahlposten untereinander auf. Die feuchte Wärme und der nassweiche Waldboden erschwerten dazu noch das Laufen. So hatten Beide im Ziel dann eine gelaufene Strecke von jeweils 13 km in den Beinen. Spannend ist dann immer wieder das Auslesen der Si-Chips, wo kontrolliert wird, ob auch alle Posten angelaufen worden sind. Auch dieses Jahr wurden Spitzenteams disqualifiziert, weil sie Posten übersehen hatten. Bei Schmalkalden war alles komplett und sie belegten erneut den 19.Platz.

Eine Überraschung gab es beim USV Jena. Die Strecke in der D145 bestand aus 5 Pflicht- und 23 Wahlposten. In der 2.Mannschaft (mit Constanze) übernahm Marion Friebe die Postenaufteilung. Dies gelang ihr besser, als Anke Zentgraf von der 1.Mannschaft, in der Gabi mitlief. Team 2 wurde Neunte mit 90 Sekunden Vorsprung vor dem 1.Team.


DM Mittel /BRL Süssenbach/Bayern 11.+12.06.16

Beim OL-Wochenende im Oberpfälzer Wald starteten rund 700 Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz im Orientierungslauf und einem Bundesranglistenlauf über die Langdistanz. Der Ausrichter, der OLG Regensburg, organisierte zum Auftakt einen Stadtsprint in Nittenau (am Fluss Regen gelegen), bei dem Punkte für die Deutsche Parktour gesammelt werden konnten. Die Bahnlegung war anspruchsvoll. Davon konnten sich Gabi und Jörg Kirchner vom SV Schmalkalden 04 überzeugen. Man musste sehr aufpassen, um nicht in „Sackgassen“ zu laufen. Nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen war Gabi mit Platz 22 (D45: 2,6 km mit 21 Kontrollposten) und Jörg mit Platz 31 (H45:3,1km mit 22 KP).

Zur Deutschen Meisterschaft auf der Mitteldistanz wartete eines der schönsten Granitsteingebiete des Bayerischen Vorwaldes auf die besten Läufer aus Deutschland. Aus Thüringen kamen die amtierenden Titelverteidiger mit Resi Rathmann (SV Schmalkalden 04) in der Damenelite und Sören Lösch (USV Jena) in der Herrenelite. Das Wettkampfgebiet um Süssenbach, ein hügeliges bis bergiges, bestens belaufbares Gelände mit unzähligen Steinformationen und Felslabyrinthen, stellte hohe Herausforderungen an Orientierung und Kondition. Da Resi zurzeit im Allgäu ein Praktikum absolviert und im Vorfeld wenig Wettkämpfe bestritt, war es schwer vorauszusagen, welche Platzierung sie bei dieser Meisterschaft, an der 28 Damen an den Start gingen, erringen würde. Resi bewies ihre sehr gute Orientierungssicherheit auf der Strecke von 4,5 km mit 190 Höhenmetern(Hm) und 20 Kontrollposten. Nach 38:17 Minuten passierte sie die Ziellinie und freute sich zunächst über einen sehr guten 5.Platz. Leider stellte sich aber während des Wettkampfes heraus, dass man versehentlich drei Posten von insgesamt 60 nicht gehangen hatte. Die Posten wurden im Nachhinein noch gesetzt, aber für fünf der 40 Altersklassen war aufgrund nicht mehr durchgehend gleicher und fairer Wettkampfbedingungen eine Annullierung der Ergebnisse nicht zu vermeiden. Das betraf auch die Damenelite. So wurde in dieser Klasse keine neue Meisterin geehrt und Resi hat im Herbst erneut die Chance einer Titelverteidigung. Eine kleine Anerkennung der gezeigten Leistungen bekamen die Läufer, indem der Veranstalter die sechs Besten bei der abendlichen Siegerehrung auf die Bühne rief.

Die anderen Starter von Schmalkalden konnten in ihren Klassen gewertet werden. In der Damen 55 war der Traum von einer Medaille bei Constanze Rathmann schon am 2. Posten vorbei. Den Rest der Strecke (2 km mit 12 KP), bewältigte sie fehlerfrei, aber am Ende reichte es nur für einen guten 4.Platz, über den sie sich trotzdem freuen konnte. Gabi Kirchner startete bei den Damen 50. Leider begann sie ihr Rennen zu nervös. Bereits zum 1.KP verlor sie zu viel Zeit, die man auf einer Mittelstrecke kaum wieder gut machen kann. Als Elfte von 25 Konkurrentinnen errang sie eine gute Platzierung, aber auch sie hatte sich mehr vorgenommen. In der Klasse H50 kamen die Herren mit Jens Rathmann auf Platz 39 und Jörg Kirchner Platz 42.

Am Sonntag erwartete die Teilnehmer noch eine überaus physisch fordernde Langdistanz. Der Name der Karte "Rock on the Rocks" war Programm: Wieder Steine und Felsen in allen Formen und Größen, bisweilen atemberaubende Postenstandorte, kombiniert mit einer überaus präzisen Karte. Resi hatte auf 9,4 km mit 385 Hm und 24 KP einen ständigen Wechsel aus anspruchsvollen Routenwahlen und kurzen Postenabständen, aber auch bisweilen steile und knackige Anstiege, zu meistern. Erschöpft, aber zufrieden wurde sie Dritte in 94:34 Minuten. 4,3 km mit 170 Hm und 14 KP waren sowohl in der D50 als auch in der D55 vorgegeben. Gabi konnte ihre Aufregung leider erst nach einem Umweg zum 1.Posten ablegen. Kurz vorm Schluss unterlief ihr nochmal ein größerer Orientierungsfehler und so war sie über ihren Lauf mit Platz 20 enttäuscht. Nicht nur auf der Sprintdistanz sind die Platzierten eng zusammen, auch auf der Langdistanz muss um jede Sekunde gekämpft werden. Diese Erfahrung machte Constanze, denn sie benötigte 64 Minuten und ihr Abstand zur Zweitplazierten betrug nur eine Sekunde. Wieder den 39.Platz belegte Jens in der H50 (6,7km, 315 Hm, 16 KP). So ging ein ereignisreiches, aber auch lehrreiches Wochenende vorüber


LM Sprint Ilmenau 3.09.16 - DM Sprint Seesen 10.09.16- Allgäu Bergmarathon

Einige Höhepunkte liegen schon wieder hinter den Orientierungsläufern des SV Schmalkalden 04. Vergangenes Wochenende kämpften 700 Wettkämpfer in Seesen, am Westharz gelegen, um Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf auf der Sprintdistanz. Mit Constanze und Jens Rathmann war nur ein kleines Team aus Schmalkalden am Start. Der Veranstalter MTV Seesen hatte im mittelalterlichen Stadtgebiet orientierungstechnisch sehr anspruchsvolle Bahnen vorbereitet. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren optimale Routen zwischen den Posten zu finden. Das war nicht immer einfach, denn es ging über mehrere Ebenen im Schulareal, durch Wohnbebauung, Durchgänge und Parks. Auch viele künstlich angelegte Geländesperren, Mauern und Zäune, die nicht passiert werden durften, mussten vorausschauend beachtet werden. In der Klasse Damen 55 waren auf 2,4 km 13 Kontrollposten (KP) anzulaufen. Constanze Rathmann benötigte 23:02 Minuten. Durch kleinere Umwege verlor sie Zeit. Am Ende reichte es nicht zu einer Medaille, aber als Viertplatzierte unter 18 Starterinnen stand sie am Abend bei der feierlichen Siegerehrung, die vor dem Schloss Sehusa stattfand, mit auf der Bühne. Jens Rathmann hatte 17 KP auf 3,4 km zu passieren. Leider übersah er eine Sperrlinie und wurde disqualifiziert.

Nach einer kleinen Pause wurde die Sprint-Mixed-Staffel ausgetragen mit 150 Staffeln in 4 Kategorien. Während Jens ein interessantes Video von der Staffel drehte (nach Jens Rathmann auf einer bekannten Videoplattform suchen), lief Constanze in der Seniorenstaffel vom USV Jena, da sie ein Zweitstartrecht für Jena hat. Die Bahnen waren leichter zum Orientieren. Mit einem 12.Platz von 30 Staffeln war das Team sehr zufrieden.

Tags darauf fand in Münchehof ein Bundesranglistenlauf auf der Langdistanz statt. In den überwiegend gut belaufbaren Harzrandhängen waren auch einige Felspartien, die für spannende Postenstandorte sorgten. Constanze lief fehlerfrei und benötigte für die 3,5 km mit 12 KP und 150 Höhenmeter(Hm) 56:11 Minuten. Mit dieser Zeit schlug sie ihre Konkurrentinnen und freute sich sehr über den 1.Platz in der D55. In der H50 wurde Jens 35. mit 1:48:36 h über 6,2 km mit 18 KP und 230 Hm.

Eine Woche zuvor fanden in Ilmenau die Thüringenmeisterschaften auf der Sprintdistanz statt. Dabei waren 2 Läufe zu absolvieren und die Gesamtzeit bestimmte die Rangfolge. Es wurde mit dem berührungsfreien Stempelsystem Sportident Air+ gelaufen. So erfolgte bereits beim Vorbeilaufen am KP die Registrierung auf dem Chip und ein Abstoppen an den zu quittierenden Posten war nahezu überflüssig. Der SV TU Ilmenau hatte den Campus als Wettkampfgelände ausgesucht und stellte die Wettkämpfer vor einige Routenwahlprobleme. Durch zwei ausgeglichene Läufe sicherte sich Dieter Rathmann vom SV Schmalkalden 04 in der Klasse Herren 75 den Titel Thüringenmeister. In der Klasse Damen 45-54 lag nach dem ersten Lauf Constanze Rathmann noch an 3.Position. Durch einen Fehler im zweiten Lauf fiel sie noch auf den 5.Platz zurück.

Bereits Mitte August war Resi Rathmann beim 10.Allgäu-Panorama-Marathon in Sonthofen am Start. Als Orientierungsläuferin bewies sie auch auf dieser Strecke von 42,2 km mit 1500 Höhenmeter(Hm) bergauf und 1409 Hm bergab ihre gute Ausdauer und Kondition. Unter den 363 Läufern nahmen 80 Frauen den Bergmarathon in Angriff. Nach 4:48:40h überquerte Resi als 13.Frau erschöpft, aber zufrieden die Ziellinie


DM Lang und Deutschlandcup 1.-2.10.16 Waren/Müritz und Sprint Güstrow
Zwei Diplomplätze in der Mecklenburgischen Schweiz errungen

Am ersten Oktoberwochenende hatte der SV Turbine Neubrandenburg e.V. zum nationalen Höhepunkt, den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz in der Nähe von Waren an der Müritz und zum Deutschland-Cup nahe Güstrow geladen. Abgerundet wurde das verlängerte Wochenende mit einem Stadt-Sprint am Montag durch die historische Stadt Güstrow. Der Einladung folgten rund 800 Orientierungsläufer, darunter die Familie Rathmann vom SV Schmalkalden 04, um letzten Bundesranglistenpunkte zu ergattern.
Am Samstag zur Deutschen Meisterschaft wurden die Orientierungsläufer nicht nur läuferisch, sondern auch orientierungs-technisch gefordert. Das Gelände ist eiszeitlichen Ursprungs und eingebettet in die Endmoränenlandschaft. Daraus resultieren leichte Hügel, viele Sumpfgebiete und Kesselmoore sowie viele Steingebiete. Der Charakter ist dem südschwedischen Gebiet (Skane) ähnlich. Wichtig dabei war es den Kartenkontakt in dem teilweise recht grünen Gelände nicht zu verlieren und möglichst sicher an den Sumpfgebieten entlang zu orientieren. In der Kategorie Damen Elite stand Resi Rathmann eine Strecke von 10,1 km mit 160 Höhenmetern und 21 Posten bevor. Das Rennen war geprägt von langen Routenwahlentscheidungen mit schnell belaufbaren Passagen im Wechsel mit schweren Posten im Dickicht. Es galt bis zum Schluss die Konzentration hoch zu halten. Dies war der Schlüssel zum Erfolg. Nach 85 min und 26 sec erreichte Resi den 4. Platz und war bis auf kleinere Fehler zufrieden mit ihrer Leistung. Gewonnen hat Susen Lösch vom USV Jena vor Patricia Nieke (USV TU Dresden) und Sabine Rothaug (OSC Kassel). Constanze Rathmann hatte in der Klasse Damen 55 eine Strecke von 4,9km mit 85 Höhenmetern und 14 Posten zu bewältigen. Zwei größere Orientierungsfehler im diffizilen Gelände verhinderten eine bessere Platzierung. Deswegen musste sich Constanze mit einem dennoch achtbaren 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften zufrieden geben. In der Kategorie Herren 50 war die Strecke 7,9km lang mit 150 Höhenmetern und 18 Posten. Der Lauf war gespickt mit kniffligen Routenwahlen und Orientierungsaufgaben gleich zu Beginn des Rennens. Jens Rathmann belegte mit einem guten Lauf den 43. Rang. Am Abend folgte die Siegerehrung, umrahmt von der Ehrung der Bundesranglistensieger 2016 und der Förderverein vergab den Wanderpokal für herausragende Leistungen dieses Jahr an das Team des O-Managers. Das ist eine Online Meldeplattform für den Orientierungssport, die von Björn Heinemann und Janek Leibiger ehrenamtlich entwickelt und betreut wird. Die Deutsche Meisterschaft auf der Langdistanz war der letzte Wertungslauf für die Bundesrangliste 2016. Constanze Rathmann belegt dort in der Damen 55 den 6. Platz von 26 Läuferinnen und Resi Rathmann in der Damen Elite den 5. Platz von 91 Läuferinnen. Somit ein respektables Ergebnis für den SV Schmalkalden 04.

Der Sonntag versprach beim sogenannten Deutschland-Cup spannende Staffelentscheidungen. Bei dieser Staffel laufen pro Team 5 Läufer nacheinander die Strecken Lang, Mittel, Kurz, Mittel und Lang. Da vom SV Schmalkalden 04 leider nicht genug Teilnehmer angereist waren, nutzten Constanze und Resi ihre jeweiligen Zweitstartrechte bei anderen Vereinen, um in den Genuss des schnellen Laufwaldes und der vielen Gabelposten zu kommen. Constanze Rathmann startete für den USV Jena im 3. Team. Leider hatte der erste Läufer der Staffel einen Posten überlaufen, sodass das Team nicht in die Wertung kam. Constanze war aber mit ihrem Lauf auf der zweiten (mittleren) Strecke mit 4,4km in 42:14 min sehr zufrieden und berichtete von einem schnellen Rennen. Resi Rathmann hingegen startete für den MTK Bad Harzburg in der ersten Staffel auf der kurzen Strecke. Die 2,5km mit 8 Posten „sprintete“ sie in 14:29 min und hatte somit die viertbeste Zeit unter 68 Läufern. Die Staffel belegte zum Schluss den 29. Rang. Die Stimmung in der Zielarena war überragend, da die Sichtstrecken und der Zieleinlauf gut einsehbar waren und das Gelände viel Abwechslung versprach. Am Ende gewann das Team vom Post SV Dresden in 2:17h 47sec, vor USV Jena 1 und SV Robotron Dresden.

Das Wetter war über das Wochenende hinweg durchwachsen. Dies besserte sich am Montag, 03.10. mit strahlendem Sonnenschein. Bei besten äußeren Bedingungen sprinteten die Orientierungsläufer zum Tag der deutschen Einheit durch Güstrow. Die Eliteklassen gewannen Susen Lösch (USV Jena) sowie Sören Riechers (Bielefelder TG). Der Sprint kam in die Wertung der Deutschen Park Tour mit ein. Die Stadt beeindruckt mit Fachwerk und Backsteingotik, mit imposanten Bürgerhäusern, prächtigen Renaissancebauten, dem klassizistischen Rathaus sowie dem Schloss aus dem 16. Jhd. Resi Rathmann errang den 7. Platz von 24 Läuferinnen in der Damen Elite mit einer Zeit von 24:30 min auf 3,1km und 18 Posten. Resi´s Lauf war geprägt von zu vielen Orientierungsfehlern, die beim Sprint wertvolle Sekunden kosten. Constanze Rathmann erwischte leider wieder das Pech. Sie hatte auf der Karte einen Posten übersehen und ihn somit im Gelände nicht angelaufen und wurde dadurch aus der Wertung genommen. Ansonsten wäre Constanze auf den dritten Rang eingelaufen. Dieser Fehler passierte einigen Läufern. Das zeigt, beim Sprint OL wird von den Läufern noch mehr Aufmerksamkeit während des schnellen Rennens gefordert.


Thüringenpokal 22.10.16 Jena und TLM Lang Weimar 23.10.16

Ihre letzten Wettkämpfe in diesem Jahr liegen hinter den Orientierungsläufer des SV Schmalkalden 04.
Beim Thüringenpokal, einem Teamwettbewerb starteten dieses Jahr 10 Mannschaften, wobei jedes Team aus 7 Läufer unterschiedlicher Altersgruppen (zwischen 10 und 77 Jahren) bestand. Der Sieger jeder Bahn erhielt 20 Punkte. Auf dem Jägerberg hatte der USV Jena Strecken zwischen 5,9 km mit 265 Höhenmetern und 17 Kontrollposten (Bahn A und B) und die kürzeste mit 2,2 km für die Bahn G vorbereitet. Der Wald war offen und es gab nur wenige Laufbehinderungen. Steile Hänge kosteten aber viel Kraft und das nasskalte Wetter erhöhte die Rutschgefahr. Schmalkalden konnte dieses Jahr alle 7 Strecken besetzen. Die meisten Punkte für das Team errangen Resi Rathmann (Bahn A) und Jens Rathmann (Bahn B), die jeweils den vierten Platz belegten. Dieter Rathmann (Bahn F) hatte im Ziel eine gute Zeit, aber leider einen Posten übersehen. So wurde er disqualifiziert. Die weiteren Mitstreiter waren Gabi Kirchner (Bahn D, 6.Platz), Jörg Kirchner (Bahn C, 8.Platz), Constanze Rathmann (Bahn E, 7.Platz) und Ulli Fischer (Bahn G, 9.Platz). Mit 88 Punkten erkämpfte Schmalkalden den guten 6.Platz. Die 1.Mannschaft vom USV Jena gewann mit großem Vorsprung den Pokal.
In den letzten Jahren war der SV Schmalkalden 04 immer der Ausrichter der Thüringer Meisterschaften auf der Langdistanz gewesen und konnte deshalb keine eigenen Läufer an den Start bringen. Dieses Jahr organisierte der OLV Weimar diesen Wettkampf, der um den Ort Ettersburg stattfand. Dieter Rathmann (Klasse Herren 75) kam freudestrahlend ins Ziel gestürmt. Er hatte eine Strecke von 2,2 km mit 11 Kontrollposten (KP) in 25:18 min gemeistert. Seine Bahn kreuzte öfters einen breiten Wiesenstreifen, der sich durch das Wettkampfgelände zog. So sah er seine Konkurrenten ab und zu und das spornte ihn noch mehr an. Am Ende gewann er die Goldmedaille mit einem Vorsprung von 2:31 Minuten. Mit Ulrich Fischer in der Herren 65 wurde ein weiterer Schmalkalder Thüringenmeister. Dieser Wettkampf war gleichzeitig der letzte Lauf für die Wertung der Thüringenrangliste 2016, bei dem die besten 3 von 8 möglichen Läufen gewertet wurden. Spannend war die Entscheidung in der Klasse Damen 45-54. Auf den 4,0 km mit 110 Höhenmetern und 16 KP ging es viel mit Kompasslauf querfeldein, durch teils tiefe Gräben und dichtes Gebüsch. Constanze Rathmann lief fehlerfrei und mit einer Zeit von 55:08 min freute sie sich über den Vizemeistertitel von 11 Teilnehmern. Einen Lauf mit vielen Unsicherheiten hatte dagegen Gabi Kirchner. Sie belegte den 6.Platz mit größerem Rückstand zur Siegerin und man war unsicher, ob sie damit die Führung in der Rangliste verteidigen konnte. Bei der Ehrung der Ranglistensieger hatte Schmalkalden das Glück auf seiner Seite. Dieter Rathmann gewann die Rangliste in der H75 mit der Maximalpunktzahl von 300 und Gabi Kirchner siegte mit 292,5 Punkten (1,4 Punkten Vorsprung) in der D45. Das gute Abschneiden komplettierten jeweils als Dritte Constanze Rathmann von 17 gewerteten Läufern in der D45 sowie Resi Rathmann und Anne Storandt (punktgleich) in der Damen 21 und Ulli Fischer in der H65.
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